"Botschaft an die DFL" So würde Bayern-Profi Robben den Titel gerne feiern

Bayern-Profi Arjen Robben findet, dass der Titelgewinn gefeiert werden sollte, sobald er feststeht. Foto: sampics/Augenklick

Beim FC Bayern hatten sie nach dem 1:4-Tiefschlag gegen den VfB Stuttgart ohnehin eine Weile gebraucht, um überhaupt auf Feier-Modus umzuschalten. Und Arjen Robben findet ohnehin, dass man Meisterfeste feiern sollte, wenn sie fallen.

 

München - Dass der FC Bayern zum 28. Mal deutscher Meister wird, war bereits am 7. April nach dem 4:1 beim FC Augsburg klar. Gefeiert wurde fünf Wochen später - denn erst nach dem 1:4 beim Saisonfinale gegen den VfB Stuttgart gab's die Schale.

Die Profis spulten das Programm bei der sechsten FCB-Meisterschaft in Folge routiniert ab - von wenigen Spielern mal abgesehen. So feierten Sandro Wagner, Corentin Tolisso, James Rodríguez, Niklas Süle und Sebastian Rudy vergleichsweise ausgelassen - schließlich war es ihr erster Titelgewinn.

Arjen Robben fand es schwierig, in Party-Stimmung zu kommen. "Ich finde, man muss dann sofort feiern, wenn man die Meisterschaft gewinnt – mit Schale und allem. Also nach unserem Sieg in Augsburg. So macht man es auch in den Niederlanden", wird der 34-Jährige in der Sport Bild zitiert.

Da sei noch alles "spontan", da seien alle "überglücklich", meinte er nach dem 1:4 am Samstag gegen den VfB Stuttgart: "Jetzt sieht man, dass es nicht mehr spontan ist und das finde ich schade. Das muss man ändern, und das ist vielleicht auch eine Botschaft an die DFL."

Trainer-Legende Jupp Heynckes hatte sowieso keine Lust auf Feiern - und erst recht nicht auf eine Weißbierdusche: "Die Aktion ist überholt. In meinem Alter ist es nicht nötig, dass man mit Bier beschüttet wird."

 

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