Berater gerät ins Schwärmen Bundesliga als "große Bühne": Kommt Gareth Bale zu Bayern?

Rot steht Gareth Bale - vielleicht sieht man ihn künftig öfter so. Foto: Brian Lawless/PA Wire/dpa

"Ausländische Stars erkennen Deutschland zunehmend als große Bühne." Das sagt der Berater von Gareth Bale - bahnt sich da ein neuer Transfer-Hammer an?

 

München/Madrid - Wenn Corentin Tolisso nur ein "Granätchen" ist und James eine echte Granate ist, dann könnte dieser Spieler als "Mother of all (transfer-)bombs" zählen. Kolumbianische Medien berichten, dass James Rodriguez vor einem Wechsel zum FC Bayern steht. Und plötzlich macht ein weiterer Name die Runde: Gareth Bale!

Was auf den ersten Blick wie eine absurde Transferspekulation unseriöser Medien klingt, wirkt auf den zweiten Blick gar nicht mehr so abwegig: Jonathan Barnett, der Berater von Gareth Bale, gerät regelrecht ins Schwärmen, wenn er von der Bundesliga erzählt: "Die Bundesliga wird immer attraktiver, junge Spieler können sich in Deutschland hervorragend entwickeln, auch ausländische Stars erkennen Deutschland zunehmend als große Bühne", sagte er der Bild.

Hat Bale genug vom Rang als Nummer zwei?

In der Bundesliga könnte sich wohl nur der FC Bayern einen solchen Transfer leisten, schließlich wechselte Bale 2013 für 101 Millionen nach Spanien. Dort ist er allerdings seit Jahren nur die Nummer zwei hinter Cristiano Ronaldo - der übrigens nicht nach München wechseln wird.

Hinzu kommt, dass Bale, der seine Karriere auf der linken Außenbahn begann, bei Real nur auf Rechts zum Einsatz kommt. Die Bayern dagegen haben auf ihrer linken Seite durchaus Handlungsbedarf, nachdem Franck Ribéry nach zehn Jahren im Herbst seiner Karriere angekommen ist und Douglas Costa wohl nach Italien wechseln wird.

Nachdem Ronaldo nun doch in der spanischen Hauptstadt bleibt und mit Marco Asensio bereits ein weiterer Jungstar für Furore sorgt, könnte ein Wechsel für Bale also durchaus Sinn machen - wirklich wahrscheinlich ist er aber nicht.

Neben seinen Berater-Tätigkeiten für Gareth Bale arbeitet Barnett nämlich auch für die Sport-Beratungsagentur Stellar Group, die gerade ihr Geschäft in Deutschland ausbauen möchte. Seine Begeisterung könnte also auch daher rühren.

 

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