Bayern-Star fällt länger aus Jérôme Boateng muss Comeback verschieben

Jérôme Boateng wird dem FC Bayern voraussichtlich bis Ende September fehlen. Foto: GES/Augenklick

Die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr von Jérôme Boateng als Chef der Bayern-Innenverteidiung hat sich scheinbar erledigt. Der Abwehrspieler fällt doch länger aus als geplant.

 

München - Fußballer des Jahres Jérôme Boateng von Bayern München muss sein Comeback nach dem bei der EM-Endrunde in Frankreich erlittenen Muskelbündelriss verschieben. "Ich bin auf einem guten Weg, werde aber die kommende Woche wohl noch komplett Lauf- und Aufbautraining betreiben", sagte der 28 Jahre alte Innenverteidiger dem kicker. Auf die Frage, ob er noch im September wieder spielen könne, sagte Boateng: "Klar, auf jeden Fall."

Im DFB-Pokal bei Carl Zeiss Jena und zum Bundesliga-Auftakt gegen Werder Bremen war Boateng noch nicht zum Einsatz gekommen. Wenn der Titelverteidiger am Freitag (20.30 Uhr/Sky) bei Schalke 04 gastiert wird der Weltmeister noch nicht mitwirken können.

Jahr der Verletzungen für Boateng

Das letzte Jahr bot eine Vielzahl ungewohnter Situation für Boateng. Zwei schwere Verletzungen in den zurückliegenden Monaten waren Neuland für Boateng, der seit der Saison 2010/2011, damals noch im Trikot von Manchester City, eigentlich ohne größere Zwangspausen durchspielen konnte.

Zur Erinnerung: Zum Rückrunden-Auftakt am 22. Januar gegen den Hamburger SV zog sich Boateng einen Muskelbündelriss im Adduktorenbereich zu, auch die Sehne war betroffen. Beim FC Bayern fiel der Abwehrspieler für 19 Spiele aus.

Auch der Einsatz bei der EM stand zwischenzeitlich in der Schwebe, jedoch wurde der 28-Jährige rechtzeitig fit. Bei der Europameisterschaft in Frankreich folgte schließlich das Comeback - starke Leistungen inklusive. Im EM-Halbfinale folgte jedoch der erneute Rückschlag. Ein Muskelbündelriss beendete die Europameisterschaft für Boateng und verhinderte einen Einsatz zum Saisonbeginn im Trikot des FC Bayern.

 

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