AZ-Überblick Baustellen in München: Hier wird 2019 gewerkelt

Vom neuen Volkstheater im ehemaligen Viehhof (Modell links) dürfte 2019 schon mehr zu sehen sein. In Freiham (rechts) entsteht weiterer Wohnraum. Foto: RBR/Daniel von Loeper

In München stehen die Kräne auch 2019 nicht still. Wo in der Stadt heuer was gebaut wird - die AZ gibt einen Überblick.

 

München - Was wäre München ohne seine Baustellen? Seit Jahren wächst die Stadt so rasant, dass die Kräne eigentlich niemals stillstehen. Irgendwo wird immer gebaut. Wieso sollte das 2019 also anders sein?

Los geht es heuer zum Beispiel auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne. In gut zehn Jahren soll dort schlüsselfertig ein neues Viertel für bis zu 15.000 Menschen stehen. Auch ein paar ganz ansehnliche Hochhäuser sind geplant. Zunächst geht es dieses Jahr aber los mit dem Planieren von Baustraßen und dem Verlegen von Rohren und Leitungen.

Apropos Hochhäuser: Da will die Stadt nach der kontroversen Debatte über die Stadtgestaltung diesen Sommer eine neue Hochhaus-Studie vorstellen. Auf deren Grundlage will der Stadtrat dann entscheiden, wo in München es sinnvoll sein könnte, auch mal in die Höhe zu bauen. Ansonsten werden 2019 viele Entscheidungen über die Baustellen der Zukunft getroffen.

3.000 Wohnungen in Freiham

Beim Planungsgebiet in Freiham wird für einen weiteren Abschnitt ein Bebauungsplan mit etwa 3.000 Wohnungen aufgestellt. Beim geplanten Neubaugebiet zwischen Daglfing und Unterföhring, der berühmten SEM Nordost, will die Stadt heuer einen Durchbruch mit den Grundstückseigentümern erzielen. Und beim Kreativquartier an der Dachauer Straße soll heuer die Ausschreibung für knapp 400 Wohnungen rausgehen.

Spannend wird zudem, wie es mit der Großmarkthalle weitergeht. Momentan sieht es danach aus, dass die Stadt die neue Halle von einem Investor bauen lassen wird. Favorit dürfte dabei die UGM sein, einer der großen Hallenbetreiber auf dem Großmarkt-Gelände. Der Beschluss wird voraussichtlich Ende Januar fallen.

Volkstheater am ehemaligen Viehhof

Ebenfalls für Januar wird eine Entscheidung über die Zukunft der Viehhofbank erwartet. Eine Gruppe um den Kabarettisten Gerhard Polt würde in dem maroden Bau gerne ein „Haus des Humors“ eröffnen. Fraglich ist nur, ob die Künstlergruppe das für die Sanierung nötige Kleingeld zusammenkratzen kann.

Etwas greifbarer ist da schon ein Projekt eine Ecke weiter. Im ehemaligen Viehhof entsteht gerade das neue Volkstheater. Das beauftragte Bauunternehmen hat vergangenen Sommer losgelegt. Da wird man heuer schon ein bisschen was sehen können.

 

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