AZ-Kommentar Adriano Grimaldi ist bei Sechzig unersetzlich!

Angriffsführer des TSV 1860: Adriano Grimaldi. Foto: imago/Eibner

Die Löwen bangen um eine schnelle Rückkehr von Adriano Grimaldi. Der Torjäger ist beim TSV 1860 schlicht nicht eintauschbar. Ein Kommentar.

Minuten wie gefühlte Stunden. Adriano Grimaldi  lag auf dem Rasen des Ostseestadions, wurde ausgewechselt, gestützt vom Platz getragen. Sein Gesichtsausdruck verriet die Schmerzen, die der 27-jährige Angreifer in diesen Momenten gehabt haben muss.

Am Sonntagvormittag dann die erlösende Nachricht der Löwen: Ihr Stürmer habe sich beim 2:2 bei Hansa Rostock nicht schwerer verletzt, eine Knieprellung zugezogen, hieß es.

Noch wichtiger als die reine Nachricht ist aber wohl die Erkenntnis aus diesem bangen Warten. Das Zittern der Sechzig-Fans in den sozialen Medien. Die Schnelligkeit, mit der die Giesinger die Diagnose und die folgende Entwarnung angingen.

In Giesing verfestigt sich ein Eindruck

Schließlich fällt Sturmkollege Sascha Mölders wegen eines Knochenödems am Schienbeinkopf auf unbestimmte Zeit aus. Und schließlich ist Alternative Stefan Lex zwar ambitioniert aber gemäß körperlicher Erscheinung und allgemeiner Präsenz - mit Verlaub - eher ein halber Grimaldi.

Dieser reißt mit seiner Art, mit seinem Kampfeswillen und seinem unermüdlichen Einsatz samt martialischer Körpersprache Löwen-Fans und -Spieler gleichermaßen mit. Wie es ein Spieler beim TSV 1860 lange nicht tat. So verfestigt sich auf Giesings Höhen in diesen Tagen besonders eine Erkenntnis: In dieser Verfassung ist Adriano Grimaldi nicht zu ersetzen!

 

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