AZ-Kommentar FC Bayern auf dem Transfermarkt: Viel zu zögerlich!

Die Bayern-Bosse um Rummenigge, Salihamidzic und Hoeneß (v.l.) haben sich erst zu spät um Topspieler für die Offensive bemüht, meint Bayern-Reporter Maximilian Koch. Foto: firo/Augenklick, AZ-Montage

Bayern-Reporter Maximilian Koch kommentiert den Perisic-Wechsel und das Verhalten der Bayern-Bosse auf dem Transfermarkt.

 

Der erste Sommer-Neuzugang des FC Bayern ist also fast fix: Ivan Perisic kommt für eine nur geringe Leihgebühr von Inter Mailand. Der 30-jährige Kroate ist ein Vertrauter von Niko Kovac und immerhin Vize-Weltmeister. Viel Erfahrung, wenig Risiko für Bayern. Perisic geht als sinnvolle Alternative für den dünnen Kader der Münchner durch – als Hoffnungsträger aber nicht.

FC Bayern greift auf Notlösungen zurück

Die Bayern-Führung muss sich vorwerfen lassen, zu lange zu zögerlich auf dem Transfermarkt agiert zu haben. Deshalb greifen die Münchner nun auf Notlösungen zurück.

Callum Hudson-Odoi spielte über Monate mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der 18-Jährige wird bei Chelsea einen neuen Vertrag unterschreiben. Im Fall Leroy Sané hatte Bayern auch viel Pech. Doch dass sich der Klub so abhängig vom Offensivstar von Manchester City gemacht hat, schadete der eigenen Verhandlungsposition massiv. Und sorgte bei anderen Spielern für Absagen. Hakim Ziyech etwa hätte Bayern wohl bekommen können, doch der Außenstürmer von Ajax Amsterdam wollte irgendwann nicht mehr warten. Jetzt hat er seinen Vertrag verlängert.

Das Robbéry-Ende war absehbar

Eine abschließende Bewertung zum Transfersommer des FC Bayern wird man erst nach Ende der Wechselperiode am 2. September abgeben können. Schon jetzt ist aber festzuhalten: Der Klub hat sich viel zu spät mit Topspielern für die Außenbahn beschäftigt. Schließlich war das Ende der Bayern-Ära von Franck Ribéry und Arjen Robben schon sehr lange absehbar.

 

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