Auch am Dienstag kein Training TSV 1860: Löwen-Geschäftsführer schicken Vorschläge an DFB

Hoffen, dass die Saison nicht komplett abgebrochen wird: Löwen-Geschäftsführer Michael Scharold (l) und Günther Gorenzel. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der TSV 1860 hat seine Interessen und Vorstellungen im weiteren Umgang beim DFB hinterlegt. Derweil sind alle Löwen-Fans aufgerufen, soziale Kontakte zu minimieren. 

 

München – Am Sonntagabend haben die beiden Geschäftsführer des TSV 1860, Michael Scharold und Günther Gorenzel, in einer Mitteilung bekanntgegeben, dass wegen der Ausbreitung des Coronavirus auch am Dienstag (17. März) kein Trainingsbetrieb bei den Löwen stattfinden wird. Stattdessen absolvierten die Spieler ein individuelles Trainingsprogramm zu Hause. Außerdem seien alle Mitglieder der Mannschaft angewiesen, ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Dies sollte auch die "gesamte Löwen-Familie" beherzigen. "Bleibt gesund und passt auf Euch auf", so der Appell der beiden. 

TSV 1860 schickt mögliche Agenda an DFB

Außerdem verkündeten sie, dass man am Sonntag gemeinsam eine Agenda ausgearbeitet und beim DFB hinterlegt habe, die "unsere Vorschläge, wie wir uns ein weiteres Vorgehen vorstellen können", beinhalten. Mit diesem Dokument wollten die Bosse des TSV 1860 ihre "Interessen in aller Klarheit und Deutlichkeit in den Gremien vertreten."

Die genannten Gremien des DFB tagen am Montag und sollen aller Voraussicht nach am Abend erste Ergebnisse der Beratungen bekanntgeben. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wollen Scharold und Gorenzel dann die nächsten Schritte planen.

Scharold hatte zuletzt gegenüber "Bild" die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Spielzeit bekräftigt. "Wie in vielen anderen Bereichen geht es auch im Sport um Jobs und Existenzen", so Scharold. 

Köllner: "Weiter den Kader planen"

Auch Löwen-Coach Michael Köllner ist bemüht, zu einem gewissen Teil Arbeitsalltag aufrechtzuerhalten. Die Gesundheit stehe selbstverständlich im Vordergrund – aber: "Ich glaube, es wäre ein fataler Fehler, wenn man das Agieren jetzt einstellen würde", sagte er am Samstag in der Radiosendung "Heute im Stadion" bei Bayern 1 und fügte an: "Die Mannschaft ist noch nicht am Ende mit ihrem Latein. Wir müssen weiterhin arbeiten. Aber genauso musst du natürlich auch weiter den Kader planen und die Dinge weiter vorantreiben."

Das Schlimmste sei, sich hinter dem Coronavirus zu verstecken und handlungsunfähig zu werden. 

 

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