Änderungen beim FC Bayern Carlos Plan: Mit Robben – und Sanches?

Erhält von Ancelotti eine Einsatzgarantie gegen Eindhoven: Arjen Robben (l.). Foto: dpa

„Er kann 90 Minuten spielen“, sagt Bayern-Trainer Carlo Ancelotti über Arjen Robben. Es gibt weitere Änderungen.

 

München - Eine Hand voll holländischer Journalisten hatte sich am Dienstagnachmittag in die Allianz Arena aufgemacht, um über Eindhovens Gegner FC Bayern zu berichten. Und natürlich interessierten sich die Reporter am meisten für Arjen Robben (32), den Hoffnungsträger der zuletzt – und eigentlich seit langem – strauchelnden Nationalelf. Der Flügelstürmer hatte wegen einer Rippenprellung auch auf die Oktober-Länderspiele verzichten müssen. „Seine Physis ist gut, er kann 90 Minuten spielen“, berichtete Carlo Ancelotti, „er ist ein fantastischer Spieler, sehr wichtig für uns, hat zuletzt sehr gut gespielt.“ Und beim 2:2 in Frankfurt getroffen. Ihn wird es am Mittwoch gegen Eindhoven sicher nicht erwischen, wenn der Bayern-Trainer personelle Wechsel vornimmt. Ohnehin kündigte Ancelotti an, „mehr die Einstellung wechseln zu wollen, nicht nur die Spieler“. Wen trifft es?

Wohl nur Xabi Alonso (34) und Kingsley Coman (20). Im Mittelfeld könnte Renato Sanches (19) reinkommen, um mehr Power und Durchschlagskraft zu erzielen. Vorne ist Mittelstürmer Robert Lewandowski („Ich bin bei 100 Prozent fit, fühle mich gut“) wieder fit, Thomas Müller und Robben besetzen wohl die Außenpositionen. Und sonst? Der Chilene Arturo Vidal, der in den Länderspielen eine Knöchelverletzung erlitten hatte und für Frankfurt passen musste, absolvierte die Einheit am Dienstagvormittag. „Vidal, Costa, Bernat und Martínez haben gut trainiert“, berichtete Ancelotti, der alle vier mit ins Hotel nahm. Keiner ist jedoch ein Kandidat für die Startelf. „Bei Vidal werden wir nichts riskieren, wir haben viele andere gute Mittelfeldspieler“, ließ der Trainer tief blicken. Lediglich Franck Ribéry (Muskelverletzung) fällt sicher aus.

Die Abwehr wird Ancelotti nicht umstellen. „Eindhoven ist zweifellos eine große Aufgabe, wir haben eine kleine Drucksituation“, meinte Innenverteidiger Mats Hummels, „ich bin guter Dinge.“

 

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