Ab Freitag wird ausgeräumt Aus für Lavazza-Café am Dom - Able übernimmt

Rudolf Bausch vor seinem Lavazza-Café. Ende Mai macht es zu. Foto: Daniel von Loeper

Der Lavazza am Dom macht nach 20 Jahren zu. Am Freitag wird schon ausgeräumt, ein Wiesn-Wirt übernimmt die Räumlichkeiten.

 

Das war’s: Das Lavazza am Dom macht nach 20 Jahren dicht. Letzter Tag ist voraussichtlich der Samstag. Am Sonntag schon wird die Tür des Cafés geschlossen bleiben. Am heutigen Freitag geht’s bereits mit dem Ausräumen los. Am heutigen Freitag dürften deshalb die letzten Espressi über die Theke gehen. Wirt und Angestellte sind traurig.

Der Wiesnwirt Siegfried Able wird die Kaffee-Bar mit neuem Gesicht weiterführen. Er hat den Ferrari-Laden nebenan gekauft. Beide Läden sollen zusammengelegt werden, danach kommt eine neue Gastronomie rein. 300 Quadratmeter groß wird das neue Restaurants werden.

Die Bar wird Teil eines 300 Quadratmeter großen Restaurants

Noch-Barbesitzer Rudolf Bausch entstammt einer der ältesten Schaustellerfamilien der Stadt. Auf der Wiesn ist sie unter anderem mit dem "Top Spin" vertreten, er selbst hat dort ein Schnapsstandl.

Eigentlich hätte Bausch den Sommer noch mitnehmen wollen. Doch weil nach dem Bauzaun am Dom noch ein zweiter gleich nebenan entsteht, wird kaum einer der Gäste mehr draußen sitzen wollen. Ein Straßencafé ohne Tische und Stühle draußen werfe keinen Gewinn mehr ab, deshalb macht er Ende Mai zu. Aus is – nach 20 Jahren.

 

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