Wahl gestartet - 10 Millionen Wahlberechtigte in Bayern

Sechs Jahre nach der Corona-Wahl werden in Bayern wieder die kommunalen Parlamente samt Landräten, Oberbürgermeister und Bürgermeister neu bestimmt. Es geht um mehr Mandate als bei jeder anderen Wahl.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Landesweit sind gut zehn Millionen Menschen stimmberechtigt.
Landesweit sind gut zehn Millionen Menschen stimmberechtigt. © Pia Bayer/dpa
München

Die Kommunalwahl in Bayern läuft: Seit 8.00 Uhr können im Freistaat alle Wahlberechtigten ihre Stimmen abgeben. Landesweit sind das 10,05 Millionen Menschen und damit rund 220.000 weniger als vor sechs Jahren. Zwar blieb die Bevölkerungszahl Bayerns in der Altersgruppe ab 18 Jahren seit 2020 nahezu konstant. Allerdings sank laut Statistischem Landesamt die Zahl der Deutschen und ebenfalls stimmberechtigten EU-Ausländer – während die Zahl der Nicht-EU-Ausländer über 18 gestiegen sei.

Rund 39.300 Mandate sind zu vergeben

Zur Wahl stehen die meisten Landräte, Oberbürgermeister und ersten Bürgermeister. Nur einige dieser Wahlen finden zu anderen Terminen statt, etwa wenn ein vorheriger Amtsinhaber gestorben oder zurückgetreten ist und sich die Wahlperiode, die regulär sechs Jahre beträgt, verschoben hat. Zudem werden die Mitglieder der Gemeinderäte, Stadträte und Kreistage gewählt. In Summe, zusammen mit den Führungsposten, sind laut Statistischem Landesamt 39.300 Mandate zu vergeben. Die Zahl der zu wählenden Sitze in den Kommunalparlamenten richtet sich jeweils nach der Einwohnerzahl.

Eine Besonderheit ist München, wo in den Stadtbezirken noch sogenannte Bezirksausschüsse gewählt werden, das sind eine Art Stadtteil-Parlamente. Die Zahl der abzugebenden Stimmen variiert je nach Wohnort.

2020 sackte nicht nur die CSU deutlich ab

Bei den Kommunalwahlen vor sechs Jahren war die CSU um gut fünf Prozentpunkte abgesackt und hatte landesweit noch 34,5 Prozent der Stimmen bekommen. Die Abstimmung 2020 kann schon jetzt rückblickend als historisch angesehen werden, sie fand damals unter dem Eindruck der Corona-Pandemie statt - weshalb die Stichwahlen ausschließlich per Briefwahl durchgeführt wurden. 

Für die SPD war es 2020 um rund sieben Prozentpunkte auf historisch schlechte 13,7 Prozent nach unten gegangen. Die Grünen hatten dagegen vor sechs Jahren mit 17,5 Prozent ihr bisher bestes Kommunalwahlergebnis erreicht. Die Freien Wähler waren auf 11,9 Prozent gekommen, die AfD hatte am Ende 4,7 Prozent geholt. Gemeinsame Wahlvorschläge mit anderen Parteien oder Gruppen sind bei diesen Zahlen jeweils eingerechnet. 

Zeitgleich zu Bayern wird auch im Nachbarland Baden-Württemberg gewählt - hier sind die Menschen aufgerufen, den Landtag neu zu wählen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.