Theo Waigel setzt auf Europafreunde

Rund einen Monat vor der Europawahl sieht der CSU-Ehrenvorsitzende Theo Waigel die Entwicklung gelassen und optimistisch. "Populisten hat es immer gegeben.
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Der CSU-Ehrenvorsitzende und ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel. Foto: Karlheinz Schindler/Archivbild
dpa Der CSU-Ehrenvorsitzende und ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel. Foto: Karlheinz Schindler/Archivbild

München - Rund einen Monat vor der Europawahl sieht der CSU-Ehrenvorsitzende Theo Waigel die Entwicklung gelassen und optimistisch. "Populisten hat es immer gegeben. Auch in den 1950er Jahren. Krisen hat es immer gegeben, auch in den letzten Jahren", sagte der frühere Bundesfinanzminister dem Bayerischen Rundfunk (BR). "Ich bin sicher, die europafreundlichen Kräfte werden auch künftig die Oberhand haben." Vom 23. bis 26. Mai wird ein neues Europaparlament gewählt. Dabei werden Zugewinne der Rechtspopulisten erwartet.

Die Unionsparteien ermahnte Waigel, mehr auf Umweltschützer zu hören. Im Zielkonflikt zwischen Umweltschutz und Wirtschaft habe das Überleben der Schöpfung "die absolute Priorität", sagte Waigel.

Waigel hat die deutsche und europäische Geschichte in besonderer Weise geprägt. Als Bundesfinanzminister in der Regierung von Helmut Kohl (CDU) schlug er 1995 den Namen Euro für die gemeinsame europäische Währung vor - und hieß fortan "Mister Euro". Am Ostermontag (22. April) wird er 80 Jahre alt.

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