Studiengebühren-Streit: Wieder Zoff im Landtag

Im bayerischen Landtag kam es erneut zu einem Schlagabtausch über die Studienbeiträge. Die Opposition nutzte diesen zu heftigen Attacken auf die schwarz-gelbe Koalition.
| dapd
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Der bayerische Landtag wird sich in der Studiengebühren-Frage einfach nicht einig. Wieder kam es zu einem Schlagabtausch. Die Opposition attackierte die schwarz-gelbe Koalition dabei heftig.

München - Im bayerischen Landtag kam es erneut zu einem Schlagabtausch über die Studienbeiträge. Die Opposition nutzte diesen zu heftigen Attacken auf die schwarz-gelbe Koalition. So wandte sich Bayerns SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen in scharfer Form gegen die jüngsten Überlegungen in der CSU, sogenannte nachgelagerte Studiengebühren einzuführen. Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) wies die Kritik jedoch zurück. Er betonte, der Landtag habe sich schon vor rund zwei Wochen mit dem Thema befasst. Heubisch warf der Opposition vor, sie habe jetzt nur „den alten Aufwasch vorgebracht“. In der Sache gebe es „nichts Neues“.

Grünen-Fraktionschefin Margarete Bause mahnte, die Studiengebühren müssten abgeschafft werden – denn sie seien unsinnig und sozial ungerecht. Kohnen warnte, auch nachgelagerte Gebühren könnten junge Leute aus finanzschwächeren Schichten vor einem Studium abschrecken. Die SPD-Politikerin mahnte: „Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen!"

 

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