Sportpolitikerin kritisiert Verbände: Not nicht so groß

Die geringer als erwartet ausgefallene Steigerung der Spitzensportförderung für 2019 hat Dagmar Freitag (SPD) mit Versäumnissen der Verbände erklärt. "Wenn es nicht gelingt, dieses Geld auch auszugeben, kann die Not so groß nicht sein", sagte die Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag der "Mittelbayerischen Zeitung" (Samstag-Ausgabe).
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Dagmar Freitag (SPD), Bundestagsabgeordnete und Sprecherin der Arbeitsgruppe Sport der SPD-Bundestagsfraktion. Foto: Gregor Fischer/Archiv
dpa Dagmar Freitag (SPD), Bundestagsabgeordnete und Sprecherin der Arbeitsgruppe Sport der SPD-Bundestagsfraktion. Foto: Gregor Fischer/Archiv

Frankfurt/Main - Die geringer als erwartet ausgefallene Steigerung der Spitzensportförderung für 2019 hat Dagmar Freitag (SPD) mit Versäumnissen der Verbände erklärt. "Wenn es nicht gelingt, dieses Geld auch auszugeben, kann die Not so groß nicht sein", sagte die Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag der "Mittelbayerischen Zeitung" (Samstag-Ausgabe).

Die Sportverbände hatten bis zum vergangenen Monat rund ein Drittel der zusätzlich bewilligten Fördermittel von 23,2 Millionen Euro für 2018 nicht beantragt. "Daraus haben wir Konsequenzen gezogen. Die staatlichen Mittel für den organisierten Sport wachsen im Jahr 2019 nicht wie gewünscht und vom DOSB gefordert um 60, sondern nur um 40 Millionen Euro", sagte sie. Die Sportförderung des Bundes liegt für das kommende Jahr bei 235 Millionen Euro.

Aus dem Deutschen Olympischen Sportbund hieß es, dass sich die Beantragung der im Juni nachträglich bewilligten Mittel wegen des großen bürokratischen Aufwandes verzögert habe. Die zusätzlichen Gelder sollten unter anderem für die Besetzung von Trainerstellen verwendet werden. "Das zusätzliche Personal, das angefordert wurde, ist wohl auf dem Markt überhaupt nicht vorhanden. Es ist gar nicht so leicht, qualifizierte Trainer zu finden", sagte Freitag.

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