Söder: Auch andere Volksfeste müssen abgesagt werden

Neben dem Oktoberfest stehen nach Worten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auch weitere Volksfeste im Freistaat im Spätsommer und Herbst vor der Absage. Wenn die Wiesn nicht stattfinden könne, dann gelte dies auch für "ähnlich Feste", die im selben Zeitraum in Bayern stattfinden sollten, sagte Söder am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zur Wiesn-Absage.
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Markus Söder (r, CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa-pool/dpa
dpa Markus Söder (r, CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa-pool/dpa

München - Neben dem Oktoberfest stehen nach Worten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auch weitere Volksfeste im Freistaat im Spätsommer und Herbst vor der Absage. Wenn die Wiesn nicht stattfinden könne, dann gelte dies auch für "ähnlich Feste", die im selben Zeitraum in Bayern stattfinden sollten, sagte Söder am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zur Wiesn-Absage. "Da glauben wir auch, es wäre unverantwortlich, das dort zu machen. Man kann nicht auf der Wiesn ein Bierzelt nicht machen, aber woanders."

"Es geht nicht nur um das Oktoberfest, wir haben noch einige andere Feste, die auch kurz um die Zeit sind, sei es Gillamoos oder andere, über die wir hier ähnlich entscheiden müssen", betonte Söder.

Das Gillamoos-Volksfest in Abensberg sollte eigentlich Anfang September stattfinden. Aber auch das Herbstfest in Rosenheim war bislang für Ende August bis Mitte September geplant. Deren formale Absage scheint nach Söders Äußerungen nur noch eine Formsache. Andere, etwa das Gäubodenvolksfest in Straubing, sind schon abgesagt.

Auch Reiter betonte, es könne Volksfeste, vor allem natürlich das Oktoberfest, aber "auch andere in dieser Zeit einfach nicht geben". Auch das Zentrale Landwirtschaftsfest, das parallel zur Wiesn in München geplant war, findet nach Angaben Reiters heuer nicht statt.

Bund und Länder hatten zuletzt beschlossen, wegen der Corona-Pandemie, Großveranstaltungen bis Ende August zu verbieten. Damit war aber klar, dass das auch für viele Volksfeste das Aus bedeuten würde, die eigentlich erst später im Jahr geplant waren.

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