Rockerclub Satudarah: Groß-Razzia auch in Bayern

Die Polizei kam gleich mit den Spezialeinheiten: In mehreren Städten haben die Einsatzkräfte Gebäude des Rockerclubs Satudarah MC durchsucht. Die Behörden wollen den Club endgültig verbieten.
| dpa
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Durchsuchung bei Satudarah MC: Die Razzia fand auch in Bayern statt. Die Bilder...
dpa 7 Durchsuchung bei Satudarah MC: Die Razzia fand auch in Bayern statt. Die Bilder...
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dpa 7 Durchsuchung bei Satudarah MC: Die Razzia fand auch in Bayern statt. Die Bilder...
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dpa 7 Durchsuchung bei Satudarah MC: Die Razzia fand auch in Bayern statt. Die Bilder...

Duisburg/Aachen - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat den als gefährlich geltenden Rockerclub Satudarah MC verboten. Die Polizei stürmte am frühen Dienstagmorgen bundesweit Vereinsheime und Wohnungen von Satudarah-Mitgliedern, um das Verbot durchzusetzen. Schwerpunkt der Aktion war Nordrhein-Westfalen.

Lesen Sie hier: SEK-Einsatz bei Satudarah MC Razzia auch in Bayern: Rockerclub verboten

"Von dem Verein geht eine schwerwiegende Gefährdung für individuelle Rechtsgüter und die Allgemeinheit aus", teilte eine Sprecherin des Ministeriums in Berlin mit. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) begrüßte das Verbot.

Die größten Einsätze gab es in Duisburg und Aachen, wie die Polizei mitteilte. Aber auch in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Bremen waren Spezialkräfte der Polizei im Einsatz. "Ziel war es, das Vereinsverbot praktisch umzusetzen", sagte ein Sprecher der Essener Polizei, die den Einsatz in Nordrhein-Westfalen leitete. So beschlagnahmten die Beamten das Vereinsvermögen von Satudarah und stellten Rockerkutten sicher. Festnahmen habe es zunächst nicht gegeben.

 

Der Bundesinnenminister habe der niederländischen Gruppe jede Tätigkeit im Inland untersagt und die deutschen Teilorganisationen des Clubs verboten, sagte die Ministeriumssprecherin. Die Polizei hatte zuletzt immer wieder Waffen und Drogen bei Mitgliedern der Rockergruppe gefunden.

Die Satudarah hatte nach früheren Angaben der Behörden seit 2012 versucht, von den Niederlanden aus in Deutschland und vor allem in Nordrhein-Westfalen Fuß zu fassen. Über das Verbot hatte zuerst die "Bild"-Zeitung berichtet.

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