Pavard und Hernández: Weltmeister im Glück und Pech

80 Millionen Euro auf der Bank sind im Fußball keine sinnvolle Geldanlage. Und so ließ Hansi Flick Bayerns Rekordeinkauf Lucas Hernández beim 5:0 gegen Düsseldorf nach drei Monaten mal wieder in der Startelf ran.
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Bayern Münchens Lukas Hernandez kommt ins Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild
dpa Bayern Münchens Lukas Hernandez kommt ins Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

München - 80 Millionen Euro auf der Bank sind im Fußball keine sinnvolle Geldanlage. Und so ließ Hansi Flick Bayerns Rekordeinkauf Lucas Hernández beim 5:0 gegen Düsseldorf nach drei Monaten mal wieder in der Startelf ran. Das Glück des 24-jährigen Franzosen währte aber nur kurz: Zur Halbzeit blieb der Innenverteidiger mit Adduktorenproblemen in der Kabine. "Ich musste ihn runternehmen", berichtete Bayern-Coach Flick: "Das Risiko war einfach zu groß."

Der im Sommer 2019 für viel Geld von Atlético Madrid verpflichtete Hernández hatte sich 45 Minuten ordentlich eingefügt ins Münchner Spiel. Doch mit den muskulären Problemen setzt sich im ersten Bayern-Jahr bei Hernández eine Pechsträhne fort. Er kam mit einer schweren Knieverletzung nach München und verletzte sich dann in der Hinrunde schwer am Fuß. Seine Klasse konnte er kaum einmal zeigen.

Ein Landsmann startet dagegen gleich im Münchner Premierenjahr durch. Benjamin Pavard kam 2019 vom Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart. Und die 35 Millionen Euro für den 24-jährigen Franzosen sind sehr gut investiert. Gegen Düsseldorf traf der Abwehrspieler im Grunde sogar doppelt. Sein 1:0 wurde jedoch als Eigentor von Zanka gewertet. "Ob ein oder zwei Tore - ich bin einfach nur glücklich, mal wieder getroffen zu haben", sagte Pavard, Bayerns Weltmeister im Glück.

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