Oster-Lockdown: Warnung vor "aggressiver Gesamtstimmung"

Der Polizeifunktionär Jürgen Köhnlein befürchtet, dass es über Ostern zu "Stress-Einsätzen" für die Polizei kommen wird.
| AZ/dpa
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Auch über Ostern dürfte die Polizei einiges zu tun haben. (Symbolbild)
Auch über Ostern dürfte die Polizei einiges zu tun haben. (Symbolbild) © imago

München - Der bayerische Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Jürgen Köhnlein, sieht die Polizei wegen der Corona-Maßnahmen vor schwierigen Einsätzen an Ostern.

Warnung vor "aggressiverer Gesamtstimmung"

Der beschlossene strikte Lockdown rund um die Feiertage sei nicht mit der Situation im vergangenen Jahr zu vergleichen, sagte Köhnlein am Dienstag bei "Bild live". Mittlerweile gebe es "eine aggressivere Gesamtstimmung", warnte er. "Die Leute sind gestresst. Das war im letzten Jahr nicht so." Die Gewerkschaft selbst spricht in einer Mitteilung von "verstärkten Stress-Einsätzen".

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Der Polizeifunktionär befürchtet, dass es am Samstag vor den Osterfeiertagen schwierig werde, weil es dann einen "Run auf die Supermärkte" geben werde. Gleichzeitig wollten die Menschen, falls schönes Wetter sei, in die Natur. "Und dann haben wir wieder die Problematik der Abstandsregelungen, die wir als Polizeikräfte überprüfen müssen."

Köhnleins Forderung: Die Politik müsse besser aufklären und Polizeiarbeit unterstützen. "Polizeibeschäftigte müssen Tag für Tag die Vorgaben erklären und jene Auswirkungen abfangen, welche die Politik vorgibt."

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