Hat der Kokain-Skandal CSU-Bürgermeister Pardeller geschadet? Das Wahlergebnis ist eindeutig

Bei einem CSU-Bürgermeister einer Gemeinde bei München wird Kokain gefunden. Er stellt sich trotzdem wieder zu Wahl - mit Erfolg.
AZ/ dpa |
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Bürgermeisters Thomas Pardeller (CSU) warb um seine Wiederwahl. (Archivbild)
Bürgermeisters Thomas Pardeller (CSU) warb um seine Wiederwahl. (Archivbild) © Cordula Dieckmann/dpa

Der Bürgermeister der Gemeinde Neubiberg nahe München hat trotz seiner Bestrafung wegen Kokainbesitzes das Rennen um den Ratshaussessel gemacht. Der CSU-Politiker Thomas Pardeller erzielte bei der Stichwahl nach Auszählung aller Stimmen 54,7 Prozent. Die Grünen-Politikerin Carola Grimminger, die auch von der ÖDP unterstützt wurde, unterlag mit 45,3 Prozent. 

Im ersten Durchgang der Kommunalwahl hatte Pardeller mit 49,7 Prozent die Mehrheit nur knapp verfehlt. Grimminger erzielte 35,3 Prozent. Die Kandidierenden von SPD und FDP waren unter zehn Prozent gelandet.

Die Polizei hatte bei Pardeller im vergangenen Oktober eine geringe Menge Kokains gefunden. Er akzeptierte einen Strafbefehl über 60 Tagessätze zu je 190 Euro, insgesamt 11.400 Euro. Er sprach selbst von einem "Riesenfehler" und einer "Riesendummheit". Sein CSU-Ortsverband stellte sich hinter ihn – betonte aber, man halte an der grundsätzlich restriktiven Drogenpolitik der Gesamtpartei fest.

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