Moderator Fritz Egner: "Für immer 69"

München (dpa/lby) - Fritz Egner ist so manches: Radio-Urgestein, Fernseh-Moderator, DJ - vor allem aber ist der Münchner, der am 3. August 70 Jahre alt wird, ein absoluter Musik-Kenner.
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Der Moderator Fritz Egner steht bei einem Fototermin zur ARD-Vorabendshow "Dingsda" im Studio. Foto: Henning Kaiser/Archivbild
dpa Der Moderator Fritz Egner steht bei einem Fototermin zur ARD-Vorabendshow "Dingsda" im Studio. Foto: Henning Kaiser/Archivbild

München (dpa/lby) - Fritz Egner ist so manches: Radio-Urgestein, Fernseh-Moderator, DJ - vor allem aber ist der Münchner, der am 3. August 70 Jahre alt wird, ein absoluter Musik-Kenner. Bis heute hat er seine Leidenschaft für Rock, Blues und vor allem Soul bewahren können. Wenn er für seine Sendung "Fritz & Hits" in seiner angeblich knapp 50 000 Stück zählenden Schallplatten- und CD-Sammlung wühlt, um seinen Hörern Musikraritäten vorzustellen, spürt man seine Begeisterung für gute Musik.

Die Musik war es auch, die ihn in den 1970er Jahren zum amerikanischen Sender AFN brachte - wo er zunächst als Toningenieur und ab 1974 als Moderator arbeitete. 1979 wechselte er zu Bayern 3, wo er Freundschaft mit seinen Radio-Kollegen Thomas Gottschalk und Günther Jauch schloss.

Einem bundesweiten Publikum wurde der zweifache Familienvater Mitte der 1980er Jahre bekannt, als er bis 1994 die Fernsehsendung "Dingsda" moderierte. Es folgten weitere Fernseh-Engagements für verschiedene Sender, darunter "Glücksspirale", "Versteckte Kamera" (beides ZDF) sowie "WWW - Die witzigsten Werbespots der Welt" (Sat.1).

Dem Radio blieb er auch während seiner Fernsehjahre treu. Nicht allerdings der Welle: Ende 2015 wechselte er, nach mehr als 35 Jahren, hausintern von Bayern 3 zu Bayern 1. Auch in seiner neuen Senderheimat lassen ihm die Programmverantwortlichen offenbar freie Hand - und so machen seine Hörer regelmäßig Bekanntschaft mit manch musikalischem Exoten.

Seinen runden Geburtstag möchte der Medien-Routinier nicht an die große Glocke hängen. Sein Kommentar zum anstehenden Siebzigsten fällt entsprechend knapp aus: "Ich habe beschlossen, bis zum Lebensende 69 zu bleiben."

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