Kleinflugzeug-Absturz: Unternehmer aus Landkreis Starnberg unter den Opfern
Am Samstagmorgen stürzte ein Kleinflugzeug in ein Wohngebiet im rheinland-pfälzischen Limburgerhof. Zwei Menschen – ein 60-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg und ein 66-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg – kamen bei dem Unglück ums Leben.
Eines der Opfer: Ein Starnberger Unternehmer
Nun bestätigt das Artemed-Klinikum der AZ, dass es sich bei dem 66-jährigen Passagier um den Firmengründer und Klinik-Chef Professor Rainer Salfeld handelte. Der zweite Insasse war einer Mitteilung der Klinik zufolge Berufspilot und ein langjähriger fliegerischer Wegbegleiter des Direktors. In der Pressemitteilung trauert das Klinikum um ihren langjährigen Chef. Dennoch sei ihnen wichtig, dass die Artemed "wirtschaftlich stabil und organisatorisch klar aufgestellt ist und bleibt". Der gebürtige Nordrhein-Westfale Salfeld gründete 1990 gemeinsam mit seinem Vater die erste Artemed Klinik. Auf den klaren Wunsch der Familie hin, werde das Lebenswerk von Professor Dr. Salfeld familiär fortgeführt.
Bei den Artemed Kliniken, deren Hauptsitz in Tutzing am Starnberger See liegt, handelt es sich um ein Konglomerat aus 16 Krankenhäusern, auch in München gibt es mehrere Standorte. Erst Ende Januar dieses Jahres wurde bekannt, dass Artemed die renommierte Marianne-Strauß-Klinik in Kempfenhausen übernimmt, die auf Multiple Sklerose spezialisiert ist.

Hauptteil der Maschine landet im Garten eines Wohnhauses
Das Flugzeug war Angaben der Polizei zufolge von Aachen nach Oberpfaffenhofen in Bayern unterwegs gewesen und krachte gegen 11.30 Uhr auf ein Grundstück am Ortsrand der kleinen Gemeinde südlich von Mannheim. Dabei wurden mehrere Gebäude beschädigt. Der Hauptteil der Maschine landete im Garten eines Wohnhauses. Andere zahlreiche Trümmerteile verteilten sich in einem größeren Umkreis um die Unfallstelle.

Eine 66 Jahre alte Frau verletzte sich, als sie vor den Trümmerteilen flüchtete. Weitere Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Neben Polizei und Feuerwehr waren am Samstag auch das THW und die Notfallseelsorge vor Ort. Auch am Sonntag war die Polizei mit einer Zeugenanlaufstelle vor Ort, um möglichst viele Hinweise und Aussagen aufzunehmen. Der tatsächliche Unfallhergang ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlung.

