Gundelfingen: Gruß will Bürgermeisterin werden

Die ehemalige bayerische FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß kämpft in der Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters in Gundelfingen im Landkreis Dillingen. Im ersten Wahlganz lag die frühere Bundestagsabgeordnete vorn.
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Die ehemalige FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß will Bürgermeisterin werden.
dpa Die ehemalige FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß will Bürgermeisterin werden.

Gundelfingen an der Donau - Die ehemalige bayerische FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß kämpft am Sonntag um den Chefsessel im Rathaus von Gundelfingen im Kreis Dillingen an der Donau. Bei der Bürgermeister-Stichwahl tritt die 41-Jährige gegen den SPD-Kandidaten Jürgen Hartshauser (49) an.

Die Kleinstadt Gundelfingen hat knapp 8.000 Einwohner. Der bisherige Bürgermeister Franz Kukla (CSU) gibt nach 18 Jahren den Posten ab.

Im ersten Wahlgang lag Gruß mit 43,7 Prozent der Stimmen vorne, der Maschinenbau-Ingenieur Hartshauser kam auf 37,7 Prozent. Der CSU-Bewerber Matthias Grätsch landete vor zwei Wochen abgeschlagen bei 18,6 Prozent und schaffte es nicht in die Stichwahl.

Die frühere Bundestagsabgeordnete Gruß war von 2009 bis 2013 Generalsekretärin der FDP in Bayern, als die Liberalen als Koalitionspartner der CSU Teil der Staatsregierung waren. Nachdem die FDP 2013 an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte und Gruß dadurch ihr Bundestagsmandat verlor, arbeitete sie als Beraterin und Lobbyistin.

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