Gnabry-Schock: Getrübte Bayern-Vorfreude auf Titelkrönung

Ausgerechnet vor den wichtigsten Spielen der Saison verletzt sich Bayern-Stürmer Gnabry schwer. Er wird im Saisonendspurt fehlen. Und die geplante Meisterkrönung am Abend dürfte verhaltener ausfallen.
dpa |
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Serge Gnabry gegen Real Madrid in Aktion - nun fällt der Nationalspieler lange aus. (Archivbild)
Serge Gnabry gegen Real Madrid in Aktion - nun fällt der Nationalspieler lange aus. (Archivbild) © Tom Weller/dpa
München

Eigentlich hatten sich die Bayern auf die frühe Meisterkrönung in der Fußball-Bundesliga gefreut. Eine schwere Verletzung von Serge Gnabry aber trübt die Laune beim Rekordmeister vor dem Heimspiel am heutigen Abend (17.30 Uhr/DAZN) gegen den VfB Stuttgart. Weniger als 24 Stunden vor der Partie in der Allianz Arena veröffentlichte der Rekordmeister die Nachricht über den Ausfall des Offensivprofis "für längere Zeit". Gnabry zog sich einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zu, wie es hieß.

Eine präzisere Prognose über die Dauer der Zwangspause gab es zunächst nicht. Der designierte Meister wird in den wichtigen Partien der Champions League und des DFB-Pokals aber wohl auf den in dieser Saison formstarken Stürmer verzichten müssen. Drei Tage nach dem Stuttgart-Spiel steht das Halbfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen an. Knapp eine Woche später folgt das Hinspiel im Königsklassen-Halbfinale bei Paris Saint-Germain. Und im Sommer sollte Gnabry mit der Nationalmannschaft bei der WM auflaufen.

Remis gegen Stuttgart reicht zum Meistertitel

Noch am Samstagvormittag hatte Trainer Vincent Kompany erzählt, dass bis auf Lennart Karl und Tom Bischof sowie Ersatztorwart Sven Ulreich alle Spieler fit seien. Die Münchner hatten gehofft, anders als schon oft in den vergangenen Jahren mit all ihren Stars und Leistungsträgern in die entscheidenden Partien um die Titel gehen zu können. Der FC Bayern hat gute Chancen auf den Gewinn des Triples aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League.

Die Titelverteidigung in der Bundesliga ist schon seit Wochen nur noch reine Formsache - gegen Stuttgart kann sie auch rechnerisch fix gemacht werden. Weil der Tabellenzweite Borussia Dortmund beim 1:2 in Hoffenheim patzte, reicht den Bayern am Abend schon ein Unentschieden, um nicht mehr eingeholt werden zu können. Den 35. Meistertitel verdiente sich Kompanys Truppe nach einem famosen Jahr, in dem schon jetzt der ewige Torrekord der Bundesliga geknackt wurde. Fünf Spieltage vor Schluss stehen 105 Treffer zu Buche.

Schon vor Gnabry-Ausfall: Spieler wollten noch keine Party

Die Verletzung von Gnabry, der gegen Real als Stammspieler noch eine Stunde auf dem Feld stand und tags darauf beim Münchner Tennisturnier vorbeischaute, dürfte die Freude bei einem Erfolg über Stuttgart dämpfen.

Die Bayern hatten aber ohnehin keine große Feier geplant, wie Kompany verriet. Seine Spieler seien es gewesen, die einer abendlichen Party lieber eine vernünftige Vorbereitung auf das DFB-Pokal-Halbfinale in Leverkusen vorziehen. "Wir sind jetzt in einer Phase dieser Saison, wo wir alle damit leben können, dass wir noch ein bisschen warten, bis wir feiern", sagte der Belgier.

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