Frei nennt Aigner "ganz hervorragende Personalie"

Der Unionsfraktionschef lobt die bayerische Landtagspräsidentin in den höchsten Tönen. Doch ob die CDU-Spitze Ilse Aigner auch für das Amt der Bundespräsidentin im Blick hat, sagt er nicht.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Thorsten Frei lobt Ilse Aigner, meint aber, es gebe "natürlich auch andere, ganz ausgezeichnete Frauen". (Archivbild)
Thorsten Frei lobt Ilse Aigner, meint aber, es gebe "natürlich auch andere, ganz ausgezeichnete Frauen". (Archivbild) © Michael Kappeler/dpa
Berlin

Unionsfraktionschef Thorsten Frei rechnet damit, dass der Vorschlag von CDU und CSU für das Amt der Bundespräsidentin parteiübergreifend auf breite Zustimmung stoßen wird. "Dass Ilse Aigner eine ganz hervorragende Personalie ist, das hat sie über viele Jahrzehnte in der bayerischen und in der deutschen Politik bewiesen", sagte der CDU-Politiker "Bild", ohne konkret darauf einzugehen, wen die Union als gemeinsame Kandidatin aufstellen will. 

Eine Entscheidung darüber wird Anfang kommender Woche erwartet. Am Montag beschäftigen sich CDU-Präsidium und -Vorstand mit der Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die CSU hat sich bereits für die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ausgesprochen, inzwischen unterstützen auch alle ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten die CSU-Politikerin offen. 

Frei sagte, er rechne damit, dass es in wenigen Tagen einen gemeinsamen Vorschlag der Parteivorsitzenden von CDU und CSU geben werde. Er gehe davon aus, dass das ein Vorschlag sein werde, der auch über die Union hinaus "breit abgestützt ist" und "über die Koalition mit der SPD hinaus an Akzeptanz in ganz Deutschland finden wird und dass wir am Ende eine sehr, sehr gute Bundespräsidentin bekommen werden". 

Frei bekräftigte zugleich, es gebe neben Aigner "natürlich auch andere, ganz ausgezeichnete Frauen, die diese Herausforderung unzweifelhaft bewältigen werden". Der Unionsfraktionschef hatte schon vergangene Woche erklärt, er wolle sich nicht auf Aigner festlegen. "Wir haben ja Gott sei Dank einige Frauen, die dafür sehr, sehr gut geeignet sind", sagte er Welt TV. Als Beispiele nannte er Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Bildungsministerin Karin Prien und Ex-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.