Frau schlägt Polizisten mit Tasse vor Politiker-Fototermin

Zusammenhalt wollen die Fraktionsspitzen von CDU, CSU und SPD bei einem Fototermin in Würzburg demonstrieren. Dafür müssen andere Menschen die alte Mainbrücke verlassen - das passt nicht allen.
dpa |
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Der Fototermin der Fraktionsvorstände wurde von kleineren Protesten begleitet.
Der Fototermin der Fraktionsvorstände wurde von kleineren Protesten begleitet. © Daniel Karmann/dpa
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Würzburg

Mit einer Porzellantasse soll eine Frau vor einem Fototermin der Fraktionschefs von CDU, CSU und SPD in Würzburg einen Polizisten geschlagen haben. Die Beamten hätten die alte Mainbrücke am Donnerstag für Alexander Hoffmann (CSU), Jens Spahn (CDU) und Matthias Miersch (SPD) teilweise freihalten wollen, teilte die Polizei mit. 

Als sie die 27-Jährige aufforderten, den Bereich zu verlassen, sei es zum Streit gekommen. Dabei habe die Frau den Polizisten mit der Tasse angegriffen und einer Beamtin mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Bei dem Vorfall wurden die beiden Beamten den Angaben zufolge leicht verletzt. Die 27-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und durfte bis zum Abend die Innenstadt nicht mehr betreten. Sie müsse sich nun unter anderem wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten, hieß es.

Klausurtagung der Fraktionsspitzen von Union und SPD in Würzburg

Der Fototermin der Union- und SPD-Fraktionschefs vor Beginn der Klausur war von kleineren Protesten begleitet worden. So schwenkte ein Mann mit einer Papiermaske von Jens Spahn eine Corona-Maske in Anspielung auf die Masken-Affäre. Auch Anhänger der sogenannten Antifaschistischen Aktion schwenkten Fahnen. Zuvor waren sie von der Polizei abgedrängt worden.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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