FDP-Politiker Jimmy Schulz gestorben

Der bayerische FDP-Politiker und Bundestagsabgeordnete Jimmy Schulz ist tot. Nach langer schwerer Krankheit sei Schulz am Montag gestorben, teilte FDP-Chef Christian Lindner mit.
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Jimmy Schulz aufgenommen im Bundestag in Berlin. Foto: Kay Nietfeld/dpa
dpa Jimmy Schulz aufgenommen im Bundestag in Berlin. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin - Der bayerische FDP-Politiker und Bundestagsabgeordnete Jimmy Schulz ist tot. Nach langer schwerer Krankheit sei Schulz am Montag gestorben, teilte FDP-Chef Christian Lindner mit. Schulz wurde 51 Jahre alt. "Die Nachricht erfüllt uns mit großer Traurigkeit", erklärte Lindner. In diesem Jahr wurde Schulz zum Ehrenvorsitzenden der FDP Bayern-Oberbayern genannt.

Er bezeichnete Schulz, der Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda des Bundestags war, als "Netzpolitiker der ersten Stunde". Entschlossen habe er für Bürgerrechte gestritten und für die digitale Selbstbestimmung gekämpft: etwa gegen die Vorratsdatenspeicherung, die Online-Durchsuchung und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, so Lindner. "Unsere Gedanken sind jetzt bei seiner Frau, seinen Kindern und seinen Freunden. Jimmy Schulz wird uns sehr fehlen."

Landesvorsitzende der FDP Bayern, Daniel Föst, teilte mit: "Jimmy Schulz war zeit seines Lebens eine Kämpfernatur. Er hat die Digitalpolitik in Deutschland maßgeblich mitgeprägt. Mit seinem Tod verlieren wir nicht nur einen unserer engagiertesten Verfechter von Meinungsfreiheit und Datenschutz, sondern vor allem einen treuen Wegbegleiter und guten Freund."

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