FDP muss auch in Bayern einen neuen Chef suchen

Seine Wahl ist noch nicht mal ein ganzes Jahr her - da kündigt der FDP-Landesvorsitzende Michael Ruoff schon wieder seinen Rückzug an. Wie er diesen Schritt begründet.
dpa |
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Im Juni 2025 frisch gewählt: FDP-Landeschef Michael Ruoff. (Archivbild)
Im Juni 2025 frisch gewählt: FDP-Landeschef Michael Ruoff. (Archivbild) © Daniel Karmann/dpa
München

Nach nicht einmal einem Jahr im Amt hat Bayerns FDP-Landeschef Michael Ruoff seinen Rückzug angekündigt. Er werde sein Amt an der Spitze des Landesverbands der Liberalen auf dem Parteitag Mitte April niederlegen, teilte die FDP mit. Der vorige Chef der Münchner FDP war erst im vergangenen Juni an die Spitze der bayerischen Liberalen gewählt worden.

Ruoff sagte, ihm sei die Entscheidung "nicht leichtgefallen". Er habe das Amt in einer für den Landesverband herausfordernden Phase übernommen, hieß es. Ruoff war in einer Mitgliederbefragung am häufigsten als Vorschlag für den Landeschef genannt worden, nachdem der vorige Landesvorstand infolge der verpassten Wahl in den Bundestag nicht wieder angetreten war. Auch im bayerischen Landtag ist die FDP nicht vertreten. 

Auch der Bundesvorstand hat Rücktritte angekündigt

Zuletzt hatte auch der Bundesvorstand der FDP geschlossen seinen Rücktritt zum Parteitag Ende Mai angekündigt. Grund war das desaströse Abschneiden bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In beiden Ländern wird die Partei künftig nicht mehr im Parlament vertreten sein.

Ruoff nannte für seinen Rückzug persönliche Gründe, ohne näher auf diese einzugehen. Er habe die Entscheidung "aus Verantwortung für die Partei" getroffen. Er vertraue darauf, "dass die FDP den eingeschlagenen Weg der Erneuerung konsequent weitergehen wird", und hoffe, "dass die liberale Sache ihre angestammte Rolle als Stimme der Vernunft und des Pragmatismus in der deutschen Politik wieder stärken kann".

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