Ehemaliger LsV-Sprecher warnt vor Radikalisierung

München (dpa/lby) - Der ehemalige Sprecher der Initiative "Land schafft Verbindung" warnt vor einer möglichen Radikalisierung der demonstrierenden Landwirte. Die Bewegung müsse "vehement durchgreifen" und sich von Radikalen und Verschwörungstheoretikern trennen, forderte Sebastian Dickow in einem Artikel der Passauer Neuen Presse (Samstagsausgabe).
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Landwirte nehmen an einer Demo vor dem bayerischen Umweltministerium teil. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild
dpa Landwirte nehmen an einer Demo vor dem bayerischen Umweltministerium teil. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Der ehemalige Sprecher der Initiative "Land schafft Verbindung" warnt vor einer möglichen Radikalisierung der demonstrierenden Landwirte. Die Bewegung müsse "vehement durchgreifen" und sich von Radikalen und Verschwörungstheoretikern trennen, forderte Sebastian Dickow in einem Artikel der Passauer Neuen Presse (Samstagsausgabe).

"Land schafft Verbindung" protestiert seit Monaten gegen die Agrarpolitik und verschärfte Umweltauflagen.

Auch die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) hatte vor einer Radikalisierung und einer Unterwanderung durch die AfD gewarnt. "Die Ministerin hatte zum Teil Recht, wir haben nicht genug dagegen getan", räumte Dickow nun im Gespräch mit der Zeitung ein. "Für die AfD sind wir nur Stimmvieh. Die AfD wird nie ein verlässlicher Partner der Bauern oder von irgendjemandem sein. Sie spielt mit Ängsten, um an Stimmen zu gelangen."

Die Initiative und der landwirtschaftliche Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Stephan Protschka, wiesen die Vorwürfe in dem Artikel zurück.

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