Eberl über Musialas Verletzung: "Echt ein Einschlag"

Max Eberl sieht die Debatte um einen WM-Verzicht von Jamal Musiala als verfrüht. Warum er trotz Musialas Verletzung positive Entwicklungen erwartet.
dpa |
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Musiala traf früh zum 1:0-Führungstor.
Musiala traf früh zum 1:0-Führungstor. © Christian Charisius/dpa
Hamburg

Für Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl kommen die Diskussionen um einen möglichen WM-Verzicht von Jamal Musiala "viel zu früh". Der Edeltechniker sei "ein Gefühlsfußballer", betonte Eberl vor dem Spiel beim FC St. Pauli beim TV-Sender Sky: "Diese Verletzung war echt ein Einschlag für ihn. Er hat den Knöchel gesehen. Natürlich hat er damit noch zu tun - nicht nur körperlich, sondern auch von der Birne."

Musiala werde das aber hinter sich lassen. "Irgendwann wird dieser Moment kommen, dann wird er positive Dinge erleben - Zweikämpfe, vielleicht ein Tor, vielleicht ein Assist, vielleicht ein besonderer Moment gegen Real Madrid - dann wird alles vergessen sein. Dann werden wir den Jamal wiedersehen, den wir vorher hatten." Musiala erzielte wenige Minuten später das Führungstor der Münchner in Hamburg.

Kahn brachte Diskussion in Gang

Ex-Bayern-Vorstandsboss Oliver Kahn hatte unter der Woche mit einem Vorstoß für Aufmerksamkeit gesorgt. "Er sollte auf eine Teilnahme bei der WM verzichten. Wenn ich spüre, dass etwas in meinem Spiel nicht stimmt, dann muss ich an mir arbeiten, wieder bereit zu sein", sagte Kahn über Musiala in der Sky-Sendung "Triple – der Hagedorn-Fussballtalk".

Eberl hält dagegen, dass noch "viele entscheidende Spiele" bis zur WM kommen. Nach so einer Verletzung brauche es ein bisschen. "Und er hat diesen Moment, dann kann noch etwas ganz Positives daraus entstehen", sagte Eberl. 

Musiala hatte sich bei der Club-WM in den USA im vergangenen Sommer das Wadenbein gebrochen und dazu schwer am Sprunggelenk verletzt. Der 23-Jährige musste operiert werden und fiel bis zu Jahresbeginn aus. Seitdem ist er auf der Suche nach seiner Form.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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