Das Schnitzel wird noch mal teurer: Gastro-Preise steigen weiter

Neue Zahlen zeigen: Die Rechnung in Wirtshäusern fällt im Februar noch höher aus. Bereits im Januar verzeichnete das Statistische Bundesamt einen Anstieg.
Alexander Spöri,
dpa |
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Einer Speisetafel vor einem Münchner Wirtshaus. Auswärts essen zu gehen, ist für viele Menschen eine Ausnahme geworden.
Einer Speisetafel vor einem Münchner Wirtshaus. Auswärts essen zu gehen, ist für viele Menschen eine Ausnahme geworden. © Wolfgang Maria Weber/imago

Die Preise in der Gastronomie steigen weiter und stabilisieren sich trotz der seit Januar geltenden Mehrwertsteuersenkung nicht.

Laut dem Statistischen Bundesamt sind Mahlzeiten in Restaurants im Februar im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent teurer geworden. Derselbe Preisanstieg wird auch bei alkoholischen Getränken verzeichnet. Die Kosten beim Verzehr in Fast-Food-Lokalen sind um 0,6 Prozent gestiegen.

Preisanstieg hat zuletzt für Diskussionen gesorgt

Der Vorsitzende der Münchner Innenstadtwirte, Gregor Lemke, sagte bereits vor wenigen Wochen, dass er die Steuersenkung nicht an seine Gäste weitergeben konnte. Schon damals schossen die Preise weiter in die Höhe. "So viele Kollegen haben die Preise letztes Jahr nicht erhöht", sagte er der AZ.

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Hätten die Wirte den vollen Betrag 2025 an Kunden weitergegeben, "kämen wir in Bereiche, in denen man für ein Schnitzel 35 bis 38 Euro verlangen müsste".

Der Chef des Augustiner Klosterwirts an der Frauenkirche, Lemke, prognostizierte damals allerdings auch mit Blick auf den Februar und weitere Verteuerungen: „Ich bin mir sicher, dass kein weiterer Anstieg mehr verzeichnet wird.“ Jetzt zeigen die Zahlen: Es ist anders gekommen.

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5 Kommentare
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  • Boandl_kramer am 16.03.2026 17:49 Uhr / Bewertung:

    Geldscheine sind auch Stimmzettel. Und Boykott ist eine starke Waffe. In der AZ lese ich fast jede Woche von Gastronomen, die vom Boykott überhöhter Preise aus dem Geschäft gedrängt wurden.

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  • Bluto am 16.03.2026 16:16 Uhr / Bewertung:

    Wenn das Wetter wärmer wird, kommt die Quittung: In Zukunft "glüht' man dann halt nicht nur vor, sondern trifft sich gleich zum Picknicken auf Straßen, Plätzen und Parks. Gibt ja zum Glück genug davon. Und die Wirte sollen halt auf die Gäste warten, die 800 Euro ausgeben und sich darüber "freuen". Die gibt es ja tatsächlich. Fragt sich nur, ob genug davon.

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  • Ch_Muc am 16.03.2026 17:30 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Bluto

    Dafür liegt überall Kot, Tempo-Tücher, Babyzeug, Abfälle und Essensreste (Rattenorgie) herum.
    Müssen wir auch noch Müllpolizisten installieren, die auf der Lauer liegen, jemanden beim Abwischen des Hinterns erwischen und mit ungewaschenen Händen unterschreiben lassen?
    Zum Beispiel habe ich am Parkplatz im Forstenrieder Wald so viel Dreck gesehen.
    Natürlich gibt es auch Leute, die hinterher wegräumen und entsorgen. Aber eben die wenigen tun es nicht.

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