Das Schnitzel wird noch mal teurer: Gastro-Preise steigen weiter
Die Preise in der Gastronomie steigen weiter und stabilisieren sich trotz der seit Januar geltenden Mehrwertsteuersenkung nicht.
Laut dem Statistischen Bundesamt sind Mahlzeiten in Restaurants im Februar im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent teurer geworden. Derselbe Preisanstieg wird auch bei alkoholischen Getränken verzeichnet. Die Kosten beim Verzehr in Fast-Food-Lokalen sind um 0,6 Prozent gestiegen.
Preisanstieg hat zuletzt für Diskussionen gesorgt
Der Vorsitzende der Münchner Innenstadtwirte, Gregor Lemke, sagte bereits vor wenigen Wochen, dass er die Steuersenkung nicht an seine Gäste weitergeben konnte. Schon damals schossen die Preise weiter in die Höhe. "So viele Kollegen haben die Preise letztes Jahr nicht erhöht", sagte er der AZ.
Hätten die Wirte den vollen Betrag 2025 an Kunden weitergegeben, "kämen wir in Bereiche, in denen man für ein Schnitzel 35 bis 38 Euro verlangen müsste".
Der Chef des Augustiner Klosterwirts an der Frauenkirche, Lemke, prognostizierte damals allerdings auch mit Blick auf den Februar und weitere Verteuerungen: „Ich bin mir sicher, dass kein weiterer Anstieg mehr verzeichnet wird.“ Jetzt zeigen die Zahlen: Es ist anders gekommen.



