CSU verteidigt geplante Deutschpflicht für Imame

Die CSU hat die Kritik an der geplanten Deutschpflicht für Imame kategorisch zurückgewiesen. "Ganz klar: Imame müssen Deutsch sprechen in Deutschland", sagte Generalsekretär Markus Blume am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München.
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Ein Imam betet in der Centrum Moschee. Foto: Axel Heimken/dpa/Archivbild
dpa Ein Imam betet in der Centrum Moschee. Foto: Axel Heimken/dpa/Archivbild

München/Berlin - Die CSU hat die Kritik an der geplanten Deutschpflicht für Imame kategorisch zurückgewiesen. "Ganz klar: Imame müssen Deutsch sprechen in Deutschland", sagte Generalsekretär Markus Blume am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Sprache sei der Schlüssel zur Integration und nur mit ausreichenden Sprachkenntnissen könne die Integration von Geistlichen und Gläubigen gelingen. "Und wir wollen wissen, was in Moscheen gepredigt wird."

Nach Plänen der Bundesregierung müssen ausländische Geistliche wie Imame schon bei ihrer Einreise Deutsch sprechen. Das solle die Integration der Geistlichen und ihrer Gemeindemitglieder erleichtern, hieß es vom CSU-geführten Innenministerium.

Das Kabinett hatte die entsprechende Verordnung am Mittwoch in Berlin auf den Weg gebracht. Der Bundestag muss darüber noch abstimmen. Politiker von Grünen, AfD und Linken hatten die Pläne der Bundesregierung kritisiert.

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