Bayerns SPD-Chefin Kohnen kritisiert eigene Partei

München (dpa/lby) - Die bayerische SPD-Vorsitzende Natascha Kohnen ist nach der Wahlpleite mit ihrer eigenen Partei hart ins Gericht gegangen. "Die SPD muss klar und deutlich machen, wo sie steht", sagte Kohnen am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur beim Wahlabend ihrer Partei in München.
| dpa
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München (dpa/lby) - Die bayerische SPD-Vorsitzende Natascha Kohnen ist nach der Wahlpleite mit ihrer eigenen Partei hart ins Gericht gegangen. "Die SPD muss klar und deutlich machen, wo sie steht", sagte Kohnen am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur beim Wahlabend ihrer Partei in München. Die SPD habe in der großen Koalition gute Sachen durchgesetzt. "Aber die Wahrnehmbarkeit der SPD ist einfach nicht da."

Das Abschneiden der SPD sowohl in Bayern als auch in Deutschland sei "ein echt hartes Ergebnis", sagte Kohnen. Mit Blick auf die Wahlniederlage bei der vergangenen Landtagswahl meinte sie: "Wir kennen dieses Ergebnis bereits vom Herbst und wir wissen, dass es wirklich Zeit braucht, sich daraus wieder aufzubauen."

Die Partei müsse nun in den nächsten Tagen reden. "Mir geht es wirklich um das, was die Menschen erwarten. Die erwarten keine Personaldebatten." Die SPD müsse jetzt bei Themen wie Grundrente und Klimaschutz liefern.

Nach der ersten Hochrechnung des Bayerischen Fernsehens erreichten die Sozialdemokraten im Freistaat 9,3 Prozent. Bei der vergangenen Europawahl waren es 20,1 Prozent gewesen.

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