A 3 wieder frei: Verkehr in Bayern normalisiert sich

Die A 3 im Hochwassergebiet Deggendorf ist wieder befahrbar. Auch die Donau ist auf den meisten Abschnitten wieder für die Schifffahrt frei. Nur auf zwei Bahnstrecken gibt es noch Probleme.
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Die Hochwassersituation an der Elbe spitzt sich weiter zu. Foto: Jens Büttner
dpa Die Hochwassersituation an der Elbe spitzt sich weiter zu. Foto: Jens Büttner

Die Autobahn 3 im Hochwassergebiet Deggendorf ist wieder befahrbar. Auch die Donau ist auf den meisten Abschnitten wieder für die Schifffahrt frei. Nur auf zwei Bahnstrecken im Freistaat gibt es noch größere Probleme.

München – Nach der Hochwasserkatastrophe normalisiert sich die Verkehrslage im Freistaat immer weiter. Der letzte noch gesperrte Abschnitt auf der Autobahn 3 bei Deggendorf wurde am Samstag wieder freigegeben, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Zwischen den Anschlussstellen Hengersberg und Deggendorf war die A3 damit nach fast zweiwöchiger Sperrung wieder befahrbar. Allerdings ist die Geschwindigkeit bis nächste Woche in beiden Richtungen auf 60 Stundenkilometer beschränkt. Im Raum Deggendorf gebe es nun keine hochwasserbedingten Straßensperrungen mehr.

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Auch die meisten Schiffe auf der Donau können zwischen Regensburg und Passau inzwischen wieder ohne Behinderungen fahren. Noch am Samstag sollten nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Regensburg auch die vom Hochwasser besonders betroffenen Abschnitte bei Deggendorf freigegeben werden. Dann können etwa 50 Frachter und Hotelgastschiffe, die während des Hochwassers an Schleusen, Liegeplätzen und in den Häfen vertäut waren, ihre Fahrt fortsetzen.

Lediglich auf Bayerns Bahnstrecken gibt es noch größere Behinderungen. Gesperrt seien derzeit vor allem noch die Strecke von München über Rosenheim und Salzburg nach Wien sowie die Verbindung von München über Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald nach Innsbruck. Hier rechnet die Bahn sogar noch mit einer Sperrung bis zum 25. Juni. „Die Prognosen sehen aber gut aus“, sagte eine Sprecherin. „Wir erwarten keine großen Zwischenfälle mehr in den nächsten Tagen.“

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