"Wir in Bayern": Der berühmte TV-Hund Henry sagt Servus

Auch Hunde gehen in Rente: Der beliebte "Wir in Bayern"-Hund Henry verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand.
| Kimberly Hagen
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Das "Wir in Bayern"-Studio als Wohnzimmer: Nach über elf Jahren verabschiedet sich Henry in den Ruhestand.
Das "Wir in Bayern"-Studio als Wohnzimmer: Nach über elf Jahren verabschiedet sich Henry in den Ruhestand. © privat

Er ist tatsächlich bekannt wie ein bunter Hund, hat einen eigenen E-Mail-Account, Autogrammkarten natürlich auch, bekannte Fans wie Jutta Speidel und Susanne Breit-Keßler und wird sogar im Ausland erkannt: Henry, tierischer Star von "Wir in Bayern", dem täglichen Heimatmagazin des Bayerischen Fernsehens (bundesweit das meistgesehene Nachmittagsmagazin!), war elfeinhalb Jahre täglich live im Studio dabei.

Jetzt verabschiedet sich der stets tiefenentspannte Labrador nach über 2.500 Sendungen in den Ruhestand – seinen Abschied feiert er am Donnerstag natürlich bei "Wir in Bayern" (16.15 Uhr). Vorab haben ihm unzählige Fans per Mail oder auf Facebook geschrieben, Knochen oder Halstücher geschickt, was auch Henrys Frauchen Margaretha Stephan rührt.

Henry im BR-Studio mit TV-Star Jutta Speidel.
Henry im BR-Studio mit TV-Star Jutta Speidel. © privat

Premiere für den Studiohund im November 2009

Die BR-Redakteurin war es, die sich damals auf die Suche nach einem Studiohund machte. Der Sender hatte die Idee - und sie die Lust auf vierbeinigen Nachwuchs. TV-Premiere hatte Henry am 9. November 2009 - inklusive Lampenfieber. Er war elf Wochen alt, lief nervös umher.

Mit seinem Frauchen Margaretha Stephan im Englischen Garten.
Mit seinem Frauchen Margaretha Stephan im Englischen Garten. © privat

Es dauerte nicht lange, bis ihn weder Kameras noch Gäste aus der Fassung brachten. Im Gegenteil: Scheinwerferlicht und Streicheleinheiten ständig neuer Menschen wurden sein Alltag. Und jetzt? Sein Frauchen zur AZ: "Henry spürt, dass etwas passiert. Er wird das Studio, die Mitarbeiter sehr vermissen. Wahrscheinlich muss ich ihm eine Kamera daheim nebens Körbchen stellen, damit die Umstellung nicht zu groß wird."

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Seine Belohnung am ersten freien Tag? "Er wird im Eisbach baden, sich im Dreck wälzen und einen herrlich stinkenden Ochsenziemer verdrücken. Er muss ja jetzt nicht mehr darauf achten, mit sauberem Fell wohlriechend in der Sendung zu posieren."

Langweilig wird dem Promi-Hund im Ruhestand nicht werden. Henry wird seine Memoiren schreiben.

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