"Wetten, dass..?": Gottschalk spricht von Comeback

Was soll man von dieser Aussage halten? Thomas Gottschalk hat in einem Radio-Interview mit einer Rückkehr zu "Wetten, dass..?" kokettiert - allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.
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"Wetten, dass..?" war zwischen 1987 und 2011 Gottschalks Visitenkarte. Mit dieser Show feierte er seine größten Erfolge, 15 Millionen Zuschauer waren keine Seltenheit.
dpa "Wetten, dass..?" war zwischen 1987 und 2011 Gottschalks Visitenkarte. Mit dieser Show feierte er seine größten Erfolge, 15 Millionen Zuschauer waren keine Seltenheit.

So ganz kann er von "Wetten, dass..?" einfach nicht loslassen! Über zwei Jahrzehnte moderierte Thomas Gottschalk (65 ,"Herbstblond") die einst so erfolgreiche ZDF-Samstagabendshow. In einem Radio-Interview mit dem österreichischen Sender Ö3 sagte der blonde Lockenkopf am Sonntag: "Ein Comeback von 'Wetten, dass..?' einmal im Jahr ist für mich vorstellbar." Unter bestimmten Voraussetzungen könne er sich sogar eine eigene Rückkehr zu dem Format vorstellen. "Wenn man sagt, wir bekommen eine Gruppe von Menschen zusammen, die den Star-Anforderungen genügen und wenn man entsprechende Wetten hat und wenn man sagt: 'Das machen wir ganz bewusst als Nostalgieveranstaltung, weil es so schön war damals', ist es vorstellbar - auch mit mir als Moderator."

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Auf die jüngst von Harald Schmidt an seiner Person und "Wetten, dass..?" geäußerten Kritik reagierte Gottschalk gelassen und gewohnt humorvoll: "Kleine Kinder, Besoffene und Harald Schmidt dürfen ja alles sagen. Da bin ich völlig schmerzfrei. Ich finde den nach wie vor toll." Vor knapp zwei Wochen ätzte Schmidt unter anderem: "Wer einigermaßen bei Verstand ist, entfernt sich Lichtjahre von 'Wetten, dass..?', denn was Toteres kann es gar nicht geben, von der gesamten Struktur wie Leute heute leben."

Und auch zu Markus Lanz, seinem Nachfolger bei "Wetten, dass..?", hatte Gottschalk im Gespräch mit dem Radiosender eine klare Meinung. Er schätze den Südtiroler zwar als guten Interviewer, als Moderator sehe er ihn aber kritisch. "Ich behaupte, dass der Samstagabend nicht die Ebene ist, wo man große Interviews macht und ich muss die Leute nicht auf dem Sofa durch die Gegend fahren, damit ich sie dem Publikum und mir selber näherbringe", urteilte Gottschalk. Lanz' Fehler sei gewesen, dass er "zu ambitioniert an die Sache herangegangen ist und das bekam dann eine Art von Beflissenheit".

 

 

 

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