"Tatort"-Leiche musste sich den Hintern rasieren

Lena Odenthals gestriger "Blackout"-Fall wird den "Tatort"-Fans in Erinnerung bleiben - weniger wegen der Geschichte, sondern eher wegen des besonders skurrilen Opfers. Der Darsteller der umstrittenen Champagner-Leiche spricht nun über seine Statistenrolle.
| (wue/spot)
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In diesem "Tatort" mit Ulrike Folkerts (m.) knallten die Korken auf eine etwas andere Art und Weise
SWR/Alexander Kluge In diesem "Tatort" mit Ulrike Folkerts (m.) knallten die Korken auf eine etwas andere Art und Weise

Ludwigshafen – Es gibt "Tatort"-Folgen, über die spricht HINTERher ganz Deutschland. Auch Lena Odenthals (Ulrike Folkerts) gestriger Fall "Blackout" zum 25-jährigen Dienst-Jubiläum wird so manchem Krimi-Liebhaber noch länger im Gedächtnis bleiben - wegen einer ganz besonderen Szene. Eine Leiche lag mit heruntergelassener Hose in einem Wohnzimmer - im Hintern des toten Mannes steckte eine Champagner-Flasche. "Ich schäme mich ein bisschen", erklärt Holger Wessinger, der Darsteller des Schampus-Opfers, im Nachhinein gegenüber "Express.de".

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Der 39-Jährige Hobby-Opernsänger und Modehausbesitzer sei über seine Agentur an die Statistenrolle gekommen - ganz kurzfristig. "Sie haben mir direkt dazu gesagt, dass ich dafür die Hosen runterlassen müsse. [...] Ich habe ganz kurz überlegt, dann aber zugesagt", erklärt Wessinger weiter. Er fügt an: "Mir wurde vor Drehbeginn der Po rasiert. [...] Ich fand das etwas komisch, aber die Visagisten haben darauf bestanden - das hat noch Wochen später gejuckt und wehgetan." 500 Euro habe ihm der Spaß eingebracht und bei der Flasche selbst sei natürlich mit Tricks gearbeitet worden.

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Rund 10,4 Millionen Zuschauer - und damit 29 Prozent des Gesamtpublikums - sahen das rasierte Hinterteil von Wessinger, wie die Branchen-Website "Meedia" berichtet. Mehr als Platz zwei und drei der Prime-Time-Konkurrenz um 20:15 Uhr zusammengerechnet. So viele Zuschauer erreichte der "Tatort" aus Ludwigshafen seit 1991 nicht mehr.

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