Das ist die Neue im Ludwigshafen-"Tatort"

Lisa Bitter spielte die neue Ermittlerin im ARD-Tatort "Blackout" aus Ludwigshafen. Im Interview erzählt sie, wie es ihr bei den Dreharbeiten erging und verrät Details zu der von ihr gespielten Figur.
| (emk/spot)
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Akribisch und analytisch löst Johanna Stern (Lisa Bitter) ihre Fälle
SWR/Alexander Kluge Akribisch und analytisch löst Johanna Stern (Lisa Bitter) ihre Fälle

Lisa Bitter spielte die neue Ermittlerin im "Tatort" aus Ludwigshafen. Im Interview mit spot on news erzählt sie, wie es ihr bei den Dreharbeiten erging und verrät Details zu der von ihr gespielten Figur.

München - Lisa Bitter (30) spielt im "Tatort: Blackout" erstmals die neu eingeführte Figur Johanna Stern. spot on news hat mit der Schauspielerin über ihre Rolle gesprochen und darüber, wie es sich anfühlt, die Neue im Team zu sein.

 

Frau Bitter, Sie sind die Neue im Ludwigshafen-"Tatort". Wie war die Zusammenarbeit mit Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe?

 

Lisa Bitter: Ich habe die Arbeit sehr genossen. Es macht unglaublich Spaß, in diesem Team zu spielen. Ich treffe auf aufgeschlossene Kollegen, wir lachen viel zusammen und arbeiten produktiv. Ich habe das Team schon in meiner Jugend gerne gesehen und kann es immer noch nicht so recht glauben, dass ich jetzt an deren Seite ermitteln darf. Für mich geht damit ein großer Traum in Erfüllung.

 

Sie spielen die Fallanalytikerin Johanna Stern: Was zeichnet ihren Charakter aus?

 

Bitter: Johanna Stern ist eine neugierige, schnelle Person. Sie hat wenig Geduld mit langsamen Vorgängen. Sie ist sehr pragmatisch und direkt. Sie sagt was sie denkt, ohne sich und andere dabei zu schonen. Dabei kann sie einen derben Humor entwickeln. Und am meisten liebt sie Herausforderungen.

Lesen Sie heir: Die AZ-Kritik zum Tatort

 

Worin unterscheidet sie sich von Kommissarin Lena Odenthal?

 

Bitter: Lena Odenthal ist eine sehr emphatische Kommissarin, die in ihren Fällen zum Teil mit Haut und Haaren aufgeht. Sie besitzt die Fähigkeit, sich emotional einzufühlen und ihrer Intuition zu vertrauen. Für Johanna Stern ist dagegen Distanz eine wichtige Fähigkeit in ihrem Beruf. Nicht zuletzt, um so sachlich wie möglich zu analysieren.

 

Was haben die Charaktere Stern und Odenthal gemeinsam?

 

Bitter: Den absoluten Ehrgeiz, Fälle zu lösen. Nur der Weg dorthin ist bei beiden sehr unterschiedlich, wodurch große Reibung zwischen den zwei Frauenfiguren entsteht.

 

Das Böse im Menschen scheint Stern nichts auszumachen - im Gegenteil zu Odenthal. Wieso?

 

Bitter: Das Böse im Menschen anzuerkennen, gehört für Johanna Stern zu ihrem Beruf. Ihre analytische Denkweise schützt sie natürlich auch davor, diese Abgründe zu nahe an sich herankommen zu lassen.

 

Wie viel Johanna Stern steckt in Lisa Bitter?

 

Bitter: Ich bin überhaupt nicht technikaffin, das unterscheidet mich sehr von meiner Figur. Aber ich bin auch neugierig und ich kann manchmal ebenso dickköpfig sein wie Johann Stern.

 

Sie bringen frischen Wind ins "Tatort"-Team Kopper-Odenthal: Auf was dürfen wir uns in Zukunft freuen? Was ändert sich, was bleibt?

 

Bitter: Die Konflikte in der Herangehensweise an die Arbeit verstärken sich. Das führt zu großen Debatten im Kommissariat. Letztlich wird sich aber herausstellen, dass diese Art von Reibung in der Lösung von verzwickten Situationen genau das Richtige ist.

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