RTL-Panne: Peter Kloeppel scheitert am Touchscreen

Die Tücken der Technik! Der sonst so souveräne Peter Kloeppel wurde am Wahlabend während seiner Live-Sendung auf RTL ziemlich ungeduldig. Mehrere Momente lang streikte sein Touchscreen.
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Die RTL-Moderatoren Pinar Atalay und Peter Kloeppel
Die RTL-Moderatoren Pinar Atalay und Peter Kloeppel © RTL / Stefan Gregorowius/Morris Mac Matzen

RTL startete mit einer neuen TV-Saison in die News-Offensive. Mit Jan Hofer und Pinar Atalay holte man gleich zwei Gesichter von der ARD zum Kölner Privatsender, die mit ihrem Können und ihrer Souveränität punkten sollen.

Pannen bei Wahl-Sendung von Peter Kloeppel und Pinar Atalay 

Zur Bundestagswahl am 26. September zeigte RTL ab 17 Uhr dann auch ein Wahl-Special. In "Neustart für Deutschland – Die Entscheidung" berichteten Peter Kloeppel und Pinar Atalay, "live aus Berlin mit Hochrechnungen, Berichten, Interviews und Hintergrundinformationen", so der Sender in seiner Ankündigung.

Irritierter Peter Kloeppel schimpft über Pannen-Touchscreen

Der sonst so routinierte Peter Kloeppel wurde gar nach einer halben Stunde ziemlich nervös. Grund: der Touchscreen streikte. Darauf wollte der Moderator eigentlich visualisieren, wie zuletzt votiert wurde, welcher Kanzlerkandidat punkten konnte und welche Koalitionen möglich sind. Kloeppel tippte, doch nichts passierte.

 "Da stürzt jetzt gerade unser Gerät ab"

"Wenn sich hier mein Touchscreen tatsächlich auch bewegen würde", versuchte der 62-Jährige die Situation zu überspielen. Dann fragte Kloeppel die Regie: "Habe ich etwas am Finger?" Aber seine Versuche, Bewegung in die Grafiken zu bekommen, scheiterten. "Da stürzt jetzt gerade unser Gerät ab", musste der Moderator konstatieren und fügte der Panne hinzu: "Das ist natürlich nicht das, was wir uns vorgestellt hatten."

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Am Ende klappt's dann doch. Doch enttäuscht dürften die Verantwortlichen über die maue Quote sein. Nur 450.000 Zuschauer schalteten in der Zielgruppe ein, das entspricht einem Marktanteil von 6,3 Prozent. Noch schlechter lief es dann zur Primetime. Die zweite Ausgabe von "Neustart für Deutschland " holte bei den Werberelevanten nur 3,5 Prozent. 

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Schelte muss der Privatsender aber für seine Berichterstattung von Medienkritikern einstecken. "Während Jörg Schönenborn im Ersten schon saftige Tortendiagramme schneidet, gibt es bei RTL nur trockene Ergebniskrümel, noch dazu mit Sekunden-langer Panne, dass die Union stolze 240 Prozent holt. Spannung, gar Action? Eher Pleiten, Pech und Pannen", heißt es etwa bei "DWDL" zum 18-Uhr-Moment auf RTL.

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