Mirja du Mont wünscht sich Ariel im Dschungelcamp-Finale

Mirja du Mont musste am Sonntag das Dschungelcamp verlassen. Warum sie nach ihrem Abschied erleichtert ist und warum sie Camp-Rebellin Ariel im Finale sieht, verrät sie im Exit-Interview.
(jom/spot) |
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Mirja du Mont (l.) schwärmt von Ariels starker Persönlichkeit.
Mirja du Mont (l.) schwärmt von Ariels starker Persönlichkeit. © RTL / RTL

Mirja du Mont (50) musste an Tag zehn das RTL-Dschungelcamp verlassen (auch bei RTL+). Die Schauspielerin zeigte sich in der Sendung kurz nach dem Rauswurf zufrieden mit ihrem Ergebnis, ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter waren hingegen schockiert von den fehlenden Zuschauerstimmen für die 50-Jährige.

"Ich bin erleichtert, dass es vorbei ist", erklärte sie nun auch im Exit-Interview. Fast fünf Kilo habe sie verloren - "und ich wiege ja ohnehin nicht viel". Sie habe gespürt, wie ihre Kräfte schwinden: "Ins Finale hätte ich es, glaube ich, gar nicht geschafft." Sie gönne es denen, "die körperlich richtig auf der Höhe und fit sind und das dann durchziehen können." Ihr Ziel sei es gewesen, nicht als Erstes rauszufliegen, "das habe ich geschafft und bin jetzt glücklich, dass ich hier heil und versehrt wieder im Hotel sitze". Und wie erklärt sich du Mont ihre Rauswahl?

"Zu wenig fürs Reality-TV"

"Ich bin einfach ein harmonischer Mensch", erklärt sie. "Ich höre mir beide Seiten an und bin jetzt nicht so der Krawalltyp, der sich öffentlich fetzen muss. Vielleicht ist das dann auch einfach zu wenig fürs Reality-TV." Dass sie zudem weniger gezeigt wurde als andere Camper, sei dem Schnitt geschuldet, ist sich du Mont sicher. "Ich war die ganze Zeit präsent. Ich hatte wirklich nicht einmal irgendeinen Moment, wo ich nicht da war und 'on' war. Du kannst es einfach nicht beeinflussen, was gezeigt wird."

Nach ihrem Abschied vom Camp werde sie nun erst einmal "was ganz, ganz leckeres essen und dann noch eine schöne Cola trinken. Und dann werde ich sofort - jetzt ist es nämlich schon morgens in Deutschland - meine Kinder anrufen und danach meine Eltern." Auch eine noch nicht abgehörte Sprachnachricht von ihrem Ex-Mann Sky du Mont (78) wartet noch auf sie, wie die 50-Jährige verrät.

Camp-Harmonie und starke Frauen

Am meisten zugesetzt habe ihr der Regen. "Ich hatte das Bett, das komplett im Regen stand." Fünf Tage lang habe sie auf einer nassen Matratze geschlafen, mit nassem T-Shirt und durchnässtem Kissen. Die viel diskutierten Konflikte im Camp bewertet sie dagegen deutlich gelassener. "Es ist insgesamt sehr harmonisch zugegangen, alle haben auf Samira und Eva und den großen Knall gewartet. Sie haben zwar ihre Meinungsverschiedenheiten, aber Samira hat sich mega zurückgehalten. Sie hat nicht geschrien, nie die Stimme erhoben. Als öffentlich gedemütigte Frau so zu reagieren - sensationell."

Auch von der jüngsten Kandidatin im Camp ist die 50-Jährige beeindruckt. "Das ist ein 22 Jahre altes Mädchen, deren Vater vor zwei Monaten gestorben ist. Ich habe sie ganz anders kennengelernt, als die Leute, die nur diese Ausschnitte da draußen sehen." Unter der "krawalligen Fassade und unter dem zu viel Glitzer und vielleicht zu viel Make-up" stecke jemand mit "ganz viel Herz, ein sehr schlaues Mädchen, eine Mutter, die sich um ihre Tochter kümmert und sorgt und wirklich ein toller Mensch ist".

Drei Wunschkandidatinnen für das Dschungelcamp-Finale

Es sei durchaus möglich, dass ihre eigene Nähe zu Ariel ihr Zuschauervoting beeinflusst habe, "aber ich bin keine Person, die sich anschleimt und auch nicht anpasst. Ich sage das, was ich denke. In dieser Trauer, sich da hinzusetzen und mit ihrer Meinung gegen eine ganze Gruppe zu stehen, das hätte ich mich nicht getraut mit 22. Und deshalb finde ich die sensationell."

Dementsprechend fällt auch du Monts Wunsch für das Finale der diesjährigen Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" aus. "Ich gönne den Sieg ganz vielen Menschen, die da drin sind, weil ich mich mit ganz vielen sehr gut verstanden habe. Aber ich kann sagen: Im Finale würde ich gerne Ariel, Simone und Samira sehen."

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