Günther Jauch enthüllt bei "Wer wird Millionär?": "4711 hat mir fast mal das Leben gerettet"

Wenn die Kandidaten über Antworten schwitzen, kommt "Wer wird Millionär?"-Moderator Günther Jauch gerne mal ins Plaudern. Diesmal berichtete er zwischen 4.000 und 8.000 Euro über eine "umwerfende" Begebenheit aus seiner Jugend.
Jürgen Winzer |
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"Ich war ein begeisterter Weihrauschschwenker", verriet Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?" (RTL).
"Ich war ein begeisterter Weihrauschschwenker", verriet Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?" (RTL). © RTL / Stefan Gregorowius

Heike Claßen sitzt nervös brütend und ahnungslos vorm Quizmonitor. Bei der 8.000-Euro-Frage "Mit welchem Roman eroberte Ewald Arenz in diesem Jahr die Spitze der Bestsellerliste?" hat sie den 50:50-Joker, ihren letzten Joker, verblasen. Aber die verbliebenen Antwortmöglichkeiten "Siebenundvierzig, elf" und "Fünf, sechs, sieben, acht" bringen ihr nicht den erhofften Geistesblitz. Außer: "4711 ist Kölnisch Wasser, uraltes, stinkendes Zeug." Das sieht Günther Jauch ganz anders, er verbindet mit dem Original Eau de Cologne eher angenehme Erinnerungen - nämlich lebenswichtige.

"4711 hat mir fast mal das Leben gerettet", erzählt der Moderator gut gelaunt und berichtet in der neuesten Ausgabe von "Wer wird Millionär?" (RTL-Ausstrahlung am Montag, 26. Oktober, 20.15 Uhr, und schon jetzt bei RTL+) von seiner Zeit als Ministrant in der Pfarrei Heilige Familie in Berlin-Lichterfelde. Da habe einmal an der Fronleichnamsprozession teilgenommen, bei schon sonntagmorgens großer Hitze und mit nichts im Magen, weil man damals noch "nüchtern bei der Messe" habe sein sollen. Das hatte - für Jauch - umwerfende Folgen.

Günther Jauch: "Ich war ein begeisterter Weihrauchschwenker"

"Das stand man da und hielt sein Kreuz oder das Weihrauchfass in der prallen Sonne. Und da bin ich, mit zehn Jahren, umgefallen. Ich war kurz bewusstlos", erinnert sich Jauch, der sich gleich noch als "begeisterter Weihrauchschwenker" outet. "Als ich wieder wach wurde, standen drei bis fünf ältere Damen über mir und hatten alle ihr sauber gefalteten Taschentücher dabei und mit 4711 beträufelt. Das brachte mich sofort wieder auf die Beine."

Eine schönere Werbung könnte sich das legendäre Duftwasser - trotz der negativen Einlassung der gefrusteten Kandidatin - wohl nur schwer erträumen. Seit 1799 wird es hergestellt, ist also einerseits tatsächlich "uralt". Wie's riecht, ist andererseits aber Geschmackssache.

Immerhin bringt das Duftwässerchen die Kandidatin auf den rechten Weg, denn sie kann sich partout nicht vorstellen, das ein Roman so wie das Kölnisch Wasser heißen sollte. Sie entscheidet sich nach langem Zweifeln für den anderen Titel - und beweist damit dann doch einen guten Riecher.

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