GNTM: Heidi Klum verliebt sich in Sarahs Gesicht - und gibt den Laufpass

Ja, das Modelbusiness ist hart - die Binsenweisheit mussten die Kandidatinnen von "Germany's Next Topmodel" aber auf ein Neues am eigenen Leibe erfahren. Und Sarah wurde trotz "Gesicht zum Verlieben" aus der Sendung katapultiert.
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GNTM-Kandidatin Jolina auf dem Trampolin
ProSieben/Micah Smith GNTM-Kandidatin Jolina auf dem Trampolin

Ja, das Modelbusiness ist hart - die Binsenweisheit mussten die Kandidatinnen von "Germany's Next Topmodel" aber auf ein Neues am eigenen Leibe erfahren: Einige fielen beim Casting "beim Kunden" durch, andere kollabierten beinahe auf dem Trampolin. Und Sarah wurde trotz "Gesicht zum Verlieben" aus der Sendung katapultiert.

Los Angeles – Wenn "Germany's Next Topmodel" eine "Lehre" für Kandidatinnen und Zuschauer bereithält - dann wohl jene, dass im echten Business nichts über das "Funktionieren" geht. Aber natürlich gibt es für diese banale Lektion so einige Formen der Vermittlung. Diesen Donnerstagabend durften es ein paar Castings zur Berliner Fashion Week sein - und eine unbarmherzig durchgepeitschte Fotosession auf dem Trampolin. Zum Glück hat das knüppelharte Modelgeschäft aber auch noch ein weicheres Gesicht: Es ist das von Wolfgang Joop.

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Denn der lud die Kandidatinnen in sein Atelier in Potsdam ein. Und zeigte sich nicht nur begeistert, wie hervorragend seine Kollektion zu den Jungmodels passt - "Nathalie, du siehst toll aus, ich bin beruhigt", beschied er - sondern plauderte im trauten Heim auch noch aus seinem reichen kulinarischen Erfahrungsschatz. "Schlagsahne erinnert mich an meine Kindheit", berichtete er. Mahnte aber auch: In der DDR habe man sich mit einer Ersatzschlagsahne aus Margarine begnügen müssen. "Man hat keine andere Wahl, als zuzuhören", meinte Kandidatin Karlin - und das durchaus als Lob.

Ein wenig Streicheleinheiten hatten ein paar der Nachwuchsmodel allerdings auch nötig. Denn bei den Castings fielen einige gleich komplett durch - Steffi und Aminata etwa. Zweitere traf der Rückschlag besonders hart: "Mir geht's kacke und das merkt kein Mensch", klagte sie. Model-Mama Heidi rief aus dem Off sicherheitshalber nochmal in Erinnerung: "Das ist leider der harte Alltag im Modelbusiness".

Zurück in den USA wurde es auch nicht leichter: Denn beim Fotoshooting mit Starfotograf Enrique Badulescu gab es kein Erbarmen. Im prallen Sonnenschein durften die Models kräftig auf dem Trampolin umherspringen - für Betty "das anstrengendste, was ich bisher gemacht habe". "Denk an deinen Ausdruck" und "hoch die Beine", empfahl Klum. Nathalies Kreislauf verabschiedete sich gleich vollends - aufgeben wollte das Jungmodel aber trotzdem nicht und begab sich trotzdem noch einmal auf das Sportgerät. Das erregte den Argwohn der Konkurrentinnen: "Wenn sie meint, dass sie allen zeigen muss, dass sie alles durchsteht, dann von mir aus", ätzte Ivana - wahre Kollegialität.

Härter traf es gleichwohl Sarah. Beim abschließenden Walk für die Jury gab es nur ein paar fruchtlose Komplimente: "Wir haben uns vom ersten Tag in dein Gesicht verliebt", sagte Klum. "Wenn sie zur rechten Zeit am rechten Ort ist, kann sie absolut ein Star werden", ergänzte Jury-Kollege Thomas Hayo. Nur um die junge Frau dann vor die Tür zu setzen. Auch Betty und Nathalie wurden erst lange auf die Folter gespannt - bevor es dann doch für sie weiterging. Die Models dankten es dem gerührten Wolfgang Joop mit mehreren Schmatzern ins Gesicht: "Wolle, wir gehen dich jetzt erstmal abschminken", gab Model-Mama Klum dem leicht zerzausten Designer den weiteren Plan vor.

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