Flüchtlings-Meldung: Claus Kleber kämpft mit den Tränen

Am Mittwochabend versagte dem sonst so routinierten heute-journal-Moderator Claus Kleber beinahe die Stimme: Eine simple Geste der Nächstenliebe gegenüber Flüchtlingen ließ ihn mit den Tränen kämpfen.
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Claus Kleber wurde durch einen simplen Akt der Nächstenliebe beinahe zu Tränen gerührt.
ZDF Claus Kleber wurde durch einen simplen Akt der Nächstenliebe beinahe zu Tränen gerührt.

Am Mittwochabend versagte dem sonst so routinierten heute-journal-Moderator Claus Kleber beinahe die Stimme: Eine simple Geste der Nächstenliebe gegenüber Flüchtlingen ließ ihn mit den Tränen kämpfen.

Mainz – Auslöser für den emotionalen Moment war der Erlanger Busfahrer Sven Latteyer. Der hatte an einem der heißen Tage dieser Woche 15 Asylbewerber und deren zwei Betreuer als Fahrgäste in seinem Bus und fuhr sie zum örtlichen Schwimmbad. In Zeiten vieler erschütternder Meldungen über fremdenfeindliche Aussagen und Übergriffe in den letzten Wochen und Monaten nutzte er die Chance, um den Flüchtlingen zu zeigen, dass Deutschland auch anders kann. Dass diejenigen, die vor Not, Unterdrückung, Krieg und Vertreibung geflüchtet sind, hier willkommen sind.

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Er schnappte sich kurzerhand sein Mikrofon und teilte seinen Fahrgästen mit: "I have an important message for all people from the whole world in this bus. I want to say welcome. Welcome to Germany, welcome to my country. Have a nice day." ("Ich habe eine wichtige Nachricht für alle Menschen aus der ganzen Welt in diesem Bus. Ich möchte sie willkommen heißen. Willkommen in Deutschland, willkommen in meinem Land. Haben Sie einen schönen Tag.")

Dieser kurze Moment rührte nicht nur die Fahrgäste im Bus, die spontan applaudierten, sondern auch ZDF-Moderator Claus Kleber. Als er die Szene vortrug, konnte man ihm den Klos im Hals förmlich anhören. Das Video der Sendung finden Sie in der ZDF Mediathek, die entsprechende Szene beginnt ungefähr bei Minute 21.

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