Diese "The Crown"-Szene hätte es in Staffel vier nicht geben dürfen

Staffel vier der Serie "The Crown" liefert reichlich Diskussionsstoff. Eine Szene in Folge neun hätte es so überhaupt nicht geben dürfen.
| (cos/spot)
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Josh O'Connor spielt seit Staffel drei Prinz Charles in "The Crown".
Netflix/Des Willie Josh O'Connor spielt seit Staffel drei Prinz Charles in "The Crown".

Die vierte Staffel von "The Crown", die seit 15. November bei Netflix verfügbar ist, hat bereits für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt. Größtenteils standen dabei die Schauspielerinnen Emma Corrin (24) als junge Prinzessin Diana sowie Gillian Anderson (52) als damalige Premierministerin Margaret Thatcher im Fokus der Debatten. Nun keimt eine neue Debatte auf, die sich zwar lediglich auf eine Nebenrolle bezieht, hinter ihr verbirgt sich jedoch ein großes persönliches Schicksal.

Achtung, Spoiler: Die nachfolgenden Passagen behandeln Inhalte aus Staffel vier, Folge neun.

Tragisches Skiunglück im Jahr 1988

Thema der Debatte: In der neunten Folge von Staffel vier mit dem Titel "Lawine" (Originaltitel "Avalanche") geht es um ein Skiunglück, das sich im März 1988 ereignete. Prinz Charles, damals 39 Jahre alt, vergnügte sich mit Freunden im Schweizer Skiort Klosters, unter ihnen Major Hugh Lindsay (1954-1988), ein ehemaliger Berufssoldat und Stallmeister von Queen Elizabeth II. (94). Bei einer Tour abseits der Piste löste sich eine Lawine und begrub den Freund des Prinzen unter sich. Er starb unter den Schneemassen.

Besagte Episode zeigt ebenjenes Unglück. Dabei soll Sarah Horsley, die Witwe des Majors, die Produzenten im Vorfeld ausdrücklich darum gebeten haben, den Vorfall nicht zum Teil der Serie zu machen. "Ich war entsetzt, als mir gesagt wurde, dass [die Episode] tatsächlich realisiert werden würde, und war sehr besorgt über die Auswirkungen auf meine Tochter", sagte sie nun "The Sunday Telegraph". Horsley sei "bestürzt". "Ich nehme an, die Mitglieder der königlichen Familie müssen darüber schmunzeln und es ertragen, aber für mich ist es eine sehr private Tragödie."

Produzenten versprachen Integrität und Sensibilität

Eine Antwort habe Horsley erhalten. Der Brief sei durchaus freundlich verfasst gewesen, sein Inhalt habe die Witwe jedoch weniger erfreut. Die Produzenten der Serie hätten darin zum Ausdruck gebracht, "dass sie meine Bedenken verstehen". Dennoch schienen sie an dem Vorfall festhalten zu wollen und baten um Horsleys Vertrauen, "dass sie schwierige Themen mit Integrität und großer Sensibilität behandeln".

Zu Zeiten des Skiunglücks arbeitete Major Hugh Lindsays Ehefrau im Pressebüro des Buckingham Palast. Sie war schwanger mit dem ersten gemeinsamen Kind. Prinz Charles (72) übernahm später die Patenschaft für das Mädchen namens Alice.

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