Christoph Maria Herbst hatte Angebot fürs Dschungelcamp

Am 20.Februar ist Christoph Maria Herbst als Stromberg auf der Leinwand zu sehen. In einem Interview verrät er nun, dass ihn sein Weg auch leicht in eine ganz andere Richtung hätte führen können.
| (mih/spot)
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Bernd Stromberg alias Christoph Maria Herbst (m.) mit seinen Kollegen Ernie Heisterkamp (r., Bjarne Ingmar Mädel) und Ulf Steinke (Oliver Wnuk)
BRAINPOOL Bernd Stromberg alias Christoph Maria Herbst (m.) mit seinen Kollegen Ernie Heisterkamp (r., Bjarne Ingmar Mädel) und Ulf Steinke (Oliver Wnuk)

Das wird ein Fest für alle Freunde des bitterbösen Humors: Am 20.Februar ist Christoph Maria Herbst als Stromberg auf der Leinwand zu sehen. In einem Interview verrät er nun, dass ihn sein Weg auch leicht in eine ganz andere Richtung hätte führen können.

München - Der vielleicht schlechteste Chef der Welt meldet sich zurück: Nach fünf erfolgreichen TV-Staffeln kommt Bernd Stromberg, Leiter der Schadensregulierung der Capitol-Versicherung, am 20. Februar 2014 mit "Stromberg - der Film" in die Kinos. Geht es nach Darsteller Christoph Maria Herbst (47), könnte Stromberg danach eigentlich in Rente gehen - oder vielleicht auch nicht. "Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits wäre dieser Film ein schöner Schlusspunkt. Andererseits war diese Reihe schon ein dolles Ding", sagte Herbst im Interview mit dem Magazin "Der Spiegel".

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Sollten sich die Beteiligten doch für den Ruhestand entscheiden, dürfte Herbst keine Probleme haben, neue Angebote zu bekommen. Im Gegenteil. Der Schauspieler konnte es sich in der Vergangenheit sogar immer wieder leisten, lukrative Deals auszuschlagen. "RTL wollte eine Late-Night-Show mit mir machen. Ich wäre in kürzester Zeit sehr reich geworden, da wurde mit Zahlen jongliert, bei denen einem schwindlig wurde", so Herbst. Er habe sogar das Angebot erhalten, das Dschungelcamp zu moderieren. "Da gab es eine Anfrage vor der ersten Staffel. Aber was wäre das für eine Karriere gewesen! Ich will als Schauspieler ernst genommen werden."

Der Humor in "Stromberg - der Film" wird wohl wie gewohnt bis an die Grenze des Erträglichen gehen. Die Handlung klingt in dieser Hinsicht vielversprechend: Die Capitol-Versicherung feiert ihr 50-jähriges Jubiläum samt Belegschaft in einem Landhotel. Es könnte ein schöner Abend werden - hätte Stromberg nicht erfahren, dass die Schließung seiner Filiale unmittelbar bevorsteht. Rettung verspricht nur ein Wechsel in die Zentrale - und genau den will er auf der Feier in die Wege leiten. Er ist allerdings nicht der einzige, der sich beim Vorstand einschleimen möchte. Es folgt ein Wettrennen der Intrigen. Denn wie sagt Stromberg so schön: "Büro ist Krieg, und den gewinnt man nicht bei der Heilsarmee."

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