Wimbledon 2017: Zweiter Tag mit Angelique Kerber, Mischa Zverev

Tatjana Maria zieht als zweite Deutsche in die zweite Runde von Wimbledon ein. Mischa Zverev beendet seinen Wimbledon-Fluch.
| sid
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Angelique Kerber erreicht in Wimbledon die zweite Runde.
dpa Angelique Kerber erreicht in Wimbledon die zweite Runde.

London - Angelique Kerber und Tatjana Maria (29) sind Carina Witthöft (Hamburg) in die zweite Runde von Wimbledon gefolgt. Mischa Zverev (29) hat erstmals seit acht Jahren wieder ein Match in Wimbledon gewonnen.

Die Weltranglistenerste aus Kiel löste ihre Pflichtaufgabe gegen die Qualifikantin Irina Falconi (USA) auf dem Centre Court trotz einer mäßigen Vorstellung mit 6:4, 6:4 in 1:27 Stunden. Am Donnerstag dürfte die Aufgabe schon schwieriger werden: Auf Kerber wartet die frühere Halbfinalistin Kirsten Flipkens aus Belgien.

Maria, die Weltranglisten-74. aus Bad Saulgau profitierte beim Stand von 6:3, 2:2 von der Aufgabe der 16 Jahre alten Russin Anastasia Potapowa. Die Juniorensiegerin des vergangenen Jahres war nach einem Stopp der erfahrenen Maria ausgerutscht und unglücklich aufs linke Knie gefallen.

Am Donnerstag trifft Maria auf Coco Vandeweghe (USA/Nr. 24), die sich gegen Mona Barthel (Neumünster) 7:5, 6:2 durchsetzte.. Insgesamt acht deutsche Spielerinnen hatten sich für das Hauptfeld in Wimbledon qualifiziert, am Montag ausgeschieden waren bereits Ex-Finalistin Sabine Lisicki (Berlin) und die frühere Top-10-Spielerin Andrea Petkovic (Darmstadt).

Zverev nimmt Revanche

Zverev setzte sich in der ersten Runde gegen den Australier Bernard Tomic mit 6:4, 6:3, 6:4 durch und bekommt es nun mit Michail Kukuschkin (Kasachstan) oder Taro Daniel (Japan) zu tun.

Der ältere der beiden Zverev-Brüder ist im All England Club an Position 27 gesetzt. Gegen Tomic hatte er noch am vergangenen Donnerstag beim Vorbereitungsturnier in Eastbourne deutlich verloren, die erfolgreiche Revanche dauerte nur 1:24 Stunden.

Tomic, Viertelfinalist von 2011, ließ sich im zweiten Satz behandeln und bewegte sich anschließend nur noch sparsam. Zverev hatte keine Mühe, das Match zu gewinnen, er musste nicht einmal eine Breakchance abwehren.

Der Linkshänder ist nach Dustin Brown (Winsen/Aller), Florian Mayer (Bayreuth) und Peter Gojowczyk (München) bereits der vierte deutsche Spieler in der zweiten Runde von Wimbledon. Bei den French Open in Paris waren alle Deutschen im Herreneinzel bereits in ihrem Auftaktmatch gescheitert.

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