Türkgücü-Coach Hyballa: "Wir spielen wie im Zirkus"

Türkgücü München kommt beim 1. FC Magdeburg mit 0:4 unter die Räder. Es ist die erste Pleite von Coach Hyballa.
| Matthias Eicher
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Manege frei, allerdings für Magdeburg: Trainer Hyballa.
Manege frei, allerdings für Magdeburg: Trainer Hyballa. © imago images/Eibner

München - Der Einstand ist Peter Hyballa mit dem 2:1 gegen Borussia Dortmund II bestens geglückt. In Spiel zwei setzte es für den neuen Trainer von Türkgücü allerdings eine böse Klatsche.

Hyballa: "Du verlierst deine Mannschaft, wenn du die jetzt durchjagst"

Nach dem 0:4 der "türkischen Kraft" bei Spitzenreiter 1. FC Magdeburg ist Katerstimmung angesagt an der Heinrich-Wieland-Straße. Hyballa wollte mit seinem Team anschließend nicht zu hart ins Gericht gehen: "Du verlierst deine Mannschaft, wenn du die jetzt durchjagst. Da habe ich keinen Bock drauf." Der 45-Jährige kritisierte dennoch deutlich: "Wir spielen so wie im Zirkus. Ein bisschen links, ein bisschen rechts, ohne Durchschlagskraft."

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Im ersten Durchgang lag Türkgücü gegen enorm torgefährliche Magdeburger durch Alexander Bitroff (30.) "nur" mit 0:1 zurück. Torjäger Petar Sliskovic vergab dabei eine dicke Chance zum Ausgleich (43.), der allerdings nicht verdient gewesen wäre.

Ein schneller Doppelschlag durch Baris Atik (55.) und Florian Kath (56.) brachte die Hyballa-Elf nach der Pause dann auf die Verlierer-Straße, Jason Ceka machte den Deckel drauf (82.). Damit eroberte sich Magdeburg nach zwei Pleiten in Folge die Tabellen-Führung zurück.

Hyballa: "Wir haben uns ein bisschen abschlachten lassen"

"Man kann verlieren, aber nicht in dieser Höhe. Wir haben uns ein bisschen abschlachten lassen, die Gegentore viel zu einfach hergeschenkt", meinte auch Torhüter Rene Vollath verärgert nach der deutlichen Niederlage.

Nun bleibt abzuwarten: Findet Türkgücü nach der Länderspielpause zurück in die Erfolgsspur, oder ist der erste Hyballa-Hype schon vorbei? Weiter geht's am 17. Oktober mit dem Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden.

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