Trotz frischer Offensivpower: Nächste Nullnummer für Türkgücü München gegen FC Bayern II

Torloses Remis im München-Derby: Türkgücü München und die kleinen Bayern trennen sich zum Rückrundenstart unentschieden.
| Bernhard Lackner
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Umkämpfte Partie: Angelo Stiller im Duell mit Nico Gorzel
Umkämpfte Partie: Angelo Stiller im Duell mit Nico Gorzel © imago images / Fotostand

München - Rückschlag für Türkgücü im Aufstiegsrennen. Nach dem torlosen Remis gegen die SpVgg Unterhaching unter der Woche kommt das Team von Trainer Alexander Schmidt auch zum Start in die Rückrunde nicht über ein Unentschieden gegen Titelverteidiger FC Bayern II hinaus.

"Meine Vergangenheit ist blau angehaucht. Wenn Bayern München aufkreuzt, dann sind natürlich immer Emotionen da", meinte der ehemalige Löwen-Coach Schmidt vor der Partie und nahm insgesamt vier Wechsel vor: Die beiden Neuzugänge Lucas Röser und Ex-Löwe Sebastian Maier standen ebenso in der Startelf wie das brandgefährliche Offensiv-Duo Petar Sliskovic (zwölf Tore) und Sercan Sararer (elf Vorlagen), das unter der Woche noch mit einem Abgang in Verbindung gebracht worden war. Defensiv-Leader Aaron Berzel verpasste das Stadtderby aufgrund einer Gelbsperre.

Bayern beginnt stärker, Türkgücü anfangs mit den besseren Chancen

Amateure-Coach Holger Seit hingegen schickte dieselbe Elf wie beim 4:0-Erfolg in Halle – es war immerhin der höchste Sieg in der Drittliga-Historie der Bayern – aufs Feld. "Wir wollen von der ersten Minute an auf Sieg spielen", kündigte Seitz vor der Partie an und schickte sein Team mit offensiver Ausrichtung ins Spiel. So entwickelte sich im Lokalduell eine muntere Anfangsphase mit leichten Vorteilen für den Titelverteidiger.

Die erste große Chance der Partie ging allerdings auf das Konto von Türkgücü, als Neuzugang Röser nach tollem Steilpass von Kusic nur knapp verpasste. Sechs Minuten später hatte Top-Torjäger Sliskovic die nächste Riesen-Chance zur Führung, schob den Ball nach einer schnellen Umschaltsituation allerdings freistehend am Tor von Keeper Ron-Thorben Hoffmann vorbei. Daraufhin übernahmen die Bayern die Kontrolle über das Spiel, abgesehen von zwei Abschlüssen durch Angelo Stiller (38.) und Christopher Scott (41.) blieben die Bemühungen des Meisters allerdings ohne Ertrag.

Türkgücü verteidigt kompakt - Bayern fehlt die Genauigkeit

Nach dem Seitenwechsel wurden die Bayern zwingender, ließen in Person von Scott (51.), Feldhahn (55.) und Richards (58.) aber lange die Genauigkeit in ihren Abschlüssen vermissen. Die erste große Möglichkeit im zweiten Durchgang vergab Josip Stanisic, der mit einem Kopfball aus kürzester Distanz am starken Türkgücü-Schlussmann Vollath scheiterte (70.). In der Folge stand die Defensive von Türkgücü kompakter, während den Bayern die Kreativität für den dritten Sieg in Folge fehlte.

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