0:0 in Kaiserslautern: Türkgücü tritt auf der Stelle

Türkgücü München bleibt erneut hinter den Erwartungen zurück und verbucht mit dem torlosen Remis beim 1. FC Kaiserslautern das dritte 0:0 hintereinander.
| AZ/sid
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Türkgücü-Kapitän Sercan Sararer setzt sich in dieser Szene gegen die Lauterer Kenny Prince Redondo und Marvin Pourie durch.
Türkgücü-Kapitän Sercan Sararer setzt sich in dieser Szene gegen die Lauterer Kenny Prince Redondo und Marvin Pourie durch. © imago images/Eibner

Kaiserslautern - Mit der dritten Nullnummer in Folge hat Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München am Dienstagabend den Sprung auf den zweiten Aufstiegsplatz der Dritten Liga verpasst.

Das 0:0 beim weiterhin im Tabellenkeller feststeckenden 1. FC Kaiserslautern tat sich die Mannschaft einmal mehr schwer. Die Gäste hatten zunächst deutlich mehr Ballbesitz, die Torchancen verbuchten allerdings die Lauterer.

Gute Lauterer Chancen für Redondo und Zimmer

Die Platzherren standen erst einmal sehr tief, schalteten aber gut um: Kenny Prince Redondo besaß in der 5. Minute die dicke Chance zur Führung, scheiterte aber an Türkgücü-Keeper René Vollath. Auf der anderen Seite wehrte FCK-Torwart Avdo Spahic einen Schuss von Atakan Akkaynak ab (16.).

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Für die Lauterer hätte Winter-Rückkehrer Jean Zimmer das Führungstor erzielen müssen: Allein vor Vollath schoss er den Keeper aus zwölf Metern an (33.).

Türkgücü kam auch nach dem Seitenwechsel - Trainer  Alexander Schmidt verzichtete auf den Einsatz von Top-Torjäger Petar Slivkovic - nicht so recht auf Touren und trauert einer weiteren Chance nach, in die Spitzengruppe aufzurücken. Zum vierten Mal in Serie blieb der hochgelobte Neuling ohne eigenen Treffer.

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Dämpfer für Spitzenreiter Dynamo Dresden

Tabellenführer Dynamo Dresden musste einen Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen: Der Zweitliga-Absteiger unterlag  0:1 (0:0) bei Waldhof Mannheim, bleibt aber weiter vorne. Den Siegtreffer der Gastgeber erzielte Rafael Garcia per Handelfmeter in der fünften Minute der Nachspielzeit. Dresden spielte nach der Roten Karte gegen Sebastian Mai wegen Nachtretens (65.) mit zehn Mann, in der Nachspielzeit sah auch noch Kevin Ehlers Gelb-Rot (90.+4, Handspiel).

Bei Dresden fehlte Trainer Markus Kauczinski, der am Montag wegen Unwohlseins ins Krankenhaus eingeliefert worden war und dort über Nacht blieb. "Mir geht es gut soweit. Die Ärzte haben mich in den vergangenen eineinhalb Tagen einmal komplett durchgecheckt", wurde der 50-Jährige in einer Klubmitteilung zitiert.

MSV Duisburg verliert erneut

Viktoria Köln kam derweil im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Pawel Dotschew zu einem 2:2 (1:0) beim SV Wehen Wiesbaden. Der MSV Duisburg steckt nach einem 1:3 (0:3) beim FSV Zwickau weiter im Tabellenkeller fest.

Das Spiel des FC Bayern II gegen den SC Verl musste aufgrund der "extremen Schneemassen in den vergangenen Stunden" abgesagt werden

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