Rettung in letzter Sekunde ist fehlgeschlagen: Insolvenz des TSV 1860 steht fest

Frist abgelaufen: Nach AZ-Informationen steht die Insolvenz der KGaA des TSV 1860 fest.
von  Krischan Kaufmann, Christina Stelzl
TSV-1860-Geschäftsführer Manfred Paula.
TSV-1860-Geschäftsführer Manfred Paula. © sampics

Der TSV 1860 muss den bitteren Gang antreten! Nach AZ-Informationen ist die intern gesetzte Frist am Dienstag um 18 Uhr abgelaufen, für Geschäftsführer Manfred Paula war eine Insolvenz der KGaA des TSV 1860 nun nicht mehr zu verhindern. Die offizielle Bestätigung steht aber noch aus.

Der KGaA fehlen nach AZ-Informationen aktuell 7,3 Millionen. Eine Rettung in letzter Sekunde ist fehlgeschlagen, die Märchenlösung bleibt aus. Zuletzt hatte es danach ausgesehen, als würde der TSV 1860 um Präsident Gernot Mang und Geldgeber Hasan Ismaik nach wochenlangen Auseinandersetzungen eventuell doch noch eine gütliche Einigung erzielen und dadurch den Fortbestand der Profifußballabteilung sichern. 

Mail enthüllte bereits die Insolvenzpläne des TSV 1860

Die AZ berichtete bereits am Dienstag von den Insolvenz-Plänen der Löwen. "Sollten wir keine Rückinformation erhalten, wie eine belastbare Finanzierung des Spielbetriebs in der KGaA erfolgen soll, werden wir am kommenden Dienstag, 23.6.2026, Insolvenzanträge über das Vermögen der KGaA und deren Komplementärin um 18:00 Uhr am Amtsgericht München einreichen", heißt es in einer internen Mail der Löwen. 

Das Verfahren ist grundsätzlich nicht öffentlich. Deshalb werden zunächst vom Amtsgericht München keine Informationen publiziert. 

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