Vertrag läuft aus: 1860-Sportgeschäftsführer Gorenzel äußert sich zu seiner Zukunft

Auch nach dem Aus von Sascha Mölders ist die Zukunft von 1860-Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel ungewisser denn je. Der Österreicher nimmt zu seiner Vertragssituation nun Stellung.
von  Christina Stelzl
Sportchef des TSV 1860: Günther Gorenzel.
Sportchef des TSV 1860: Günther Gorenzel. © sampics/Augenklick

München – Auf das Debakel gegen Magdeburg (2:5) folgten am Montag die ersten personellen Konsequenzen.

Sascha Mölders wurde bis auf Weiteres vom Training des TSV 1860 freigestellt, Co-Trainer Oliver Beer ist künftig für die Nachwuchsmannschaften der Löwen zuständig und widmet sich seiner Fußballlehrer-Ausbildung.

Ein Bekenntnis zu 1860-Sportboss Gorenzel fehlt bislang

Michael Köllner ist weiter im Amt, der Löwen-Coach bekam bereits unmittelbar nach der Partie am Samstag eine Job-Garantie ausgesprochen, er stehe "nicht zur Disposition", erklärte Robert Reisinger gegenüber der AZ. 

Auch Investor Hasan Ismaik steht hinter Köllner. Ein Bekenntnis zu Sportchef Günther Gorenzel suchte man bislang allerdings vergebens. Am Dienstag wurde der Österreicher nun bei einer Medienrunde auf seine Zukunft angesprochen.

Gorenzel will sich auf die Mannschaft fokussieren

"Das Letzte, mit dem ich mich aktuell beschäftige, ist meine eigene Vertragssituation. Es geht ausschließlich darum, sich auf die Mannschaft und die letzten zwei Spiele zu fokussieren. Und das Potenzial, das unbestritten in der Mannschaft drinnen steckt, jetzt endlich auf den Platz bekommen", erklärte Gorenzel.

Der Vertrag des 50-Jährigen, aktuell bis Sommer 2022, würde sich zum Jahreswechsel automatisch verlängern – es sei denn, es wird ihm gekündigt. Aktuell scheint Gorenzel nicht mehr das volle Vertrauen bei den Löwen zu genießen, auch aufgrund seiner Personalpolitik.

Doch für den Österreicher ist seine Zukunft aktuell kein Thema. Das Duo Köllner/Gorenzel funktioniere noch "sehr, sehr gut", so Sechzigs Sportboss. "Wir tauschen uns tagtäglich auf Augenhöhe aus, da gibt es überhaupt nichts zwischen uns."