TSV 1860: Waldhof Mannheim in einer Kategorie Liga-Spitze

Spitzenspiel im Grünwalder Stadion. Am Samstag empfängt der TSV 1860 den Tabellenvierten Waldhof Mannheim. Sechzig erwartet mit dem Aufsteiger neben Ex-Löwe Bernhard Trares auch eine Auswärts-Macht.
| AZ/Christina Stelzl
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Ex-Löwe und jetziger Mannheim-Trainer: Bernhard Trares.
imago/foto2press 2 Ex-Löwe und jetziger Mannheim-Trainer: Bernhard Trares.
Löwen-Tristesse: Der TSV 1860 nach der 0:4-Klatsche bei Aufsteiger Waldhof Mannheim am 5. August.
sampics/Augenklick 2 Löwen-Tristesse: Der TSV 1860 nach der 0:4-Klatsche bei Aufsteiger Waldhof Mannheim am 5. August.

München - Der TSV 1860 hat mit neun Spielen ohne Niederlage eine zweifelsohne beeindruckende Serie in der dritten Liga hingelegt. Doch nicht weniger eindrucksvoll ist der momentane Lauf des kommenden Gegners Waldhof Mannheim (Samstag,14 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker).

Der Aufsteiger ist seit nun mehr acht Partien ungeschlagen. Die letzte Pleite setzte es gegen den Münchner Stadtrivalen SpVgg Unterhaching (0:3) Anfang November, seitdem gab es fünf Siege und drei Remis.

Das Team von Ex-Löwe Bernhard Trares holte somit im selben Zeitraum zwei Zähler mehr als die Köllner-Truppe.

Ex-Löwe und jetziger Mannheim-Trainer: Bernhard Trares.
Ex-Löwe und jetziger Mannheim-Trainer: Bernhard Trares. © imago/foto2press

Mannheim bestes Auswärtsteam der Liga

Und in einer Kategorie sind die Baden-Württemberger sogar Liga-Spitze. Die Mannheimer führen die Auswärtstabelle der dritten Liga mit sechs Siegen und vier Remis souverän an. Die vergangenen vier Partien auf fremdem Platz konnte Mannheim allesamt gewinnen.

Die letzte Auswärtspleite liegt mehr als eineinhalb Jahre zurück und stammt noch aus Regionalliga-Zeiten. Im Mai 2018 musste sich der Traditionsverein mit 0:2 in Ulm geschlagen geben.

Ex-Löwen jetzt Verantwortliche bei Waldhof Mannheim

Damals war Mannheim bereits für die Aufstiegsrelegation qualifiziert, scheiterte dort letztendlich aber am KFC Uerdingen.

Für Mannheim-Coach Trares, der von 1991 bis 1997 für die Sechzger auflief, sind Spiele gegen seinen alten Verein immer besonders: "Nach meinen sechs Jahren als Spieler war ich ja auch noch anderthalb Jahre Co-Trainer. Deshalb werden Sechzig und München immer meine zweite Heimat bleiben", sagte der 54-Jährige zuletzt im AZ-Interview.

Im vergangenen Jahr schaffte der Ex-Löwe zusammen mit dem sportlichen Leiter Jochen Kientz, der ebenfalls 49 mal für Sechzig spielte, den Aufstieg in die dritte Liga. Dort liegen die Mannheimer aktuell als Vierter zwei Punkte hinter Relegationsrang drei und vier Punkte vor Rang sechs, den aktuell der TSV 1860 innehat.

Sechzig daheim eine Macht

Es wird für also nicht leicht für Sechzig am Samstag, trotz der Festung Grünwalder Stadion. In der Heimtabelle belegen die Löwen Platz fünf, lediglich gegen den KFC Uerdingen gingen die Giesinger in dieser Saison als Verlierer vom Platz.

An das Hinspiel im August hat Sechzig keine guten Erinnerungen. Der Aufsteiger erteilte den Löwen eine bittere Lehrstunde und schickte sie mit einem deutlichen 4:0-Heimsieg wieder zurück nach Giesing.

Löwen-Tristesse: Der TSV 1860 nach der 0:4-Klatsche bei Aufsteiger Waldhof Mannheim am 5. August.
Löwen-Tristesse: Der TSV 1860 nach der 0:4-Klatsche bei Aufsteiger Waldhof Mannheim am 5. August. © sampics/Augenklick

Lesen Sie hier: Ex-Löwe Aygün spricht über angebliches Bierofka-Interesse

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